Der frühere Kölner und Hertha-Profi Toni Leistner läuft künftig für den Sechstligisten Viktoria Potsdam auf. Dort könnte er Berichten zufolge auf einen ehemaligen Fußball-Nationalspieler treffen.
„Das bedeutet aber nicht ...“Ex-FC-Profi kickt jetzt in der 6. Liga
Gut zwei Wochen nach seinem Karriereende als Profi-Fußballer kehrt der frühere Hertha-Kapitän Toni Leistner auf den Platz zurück.
Der 36 Jahre alte Innenverteidiger schließt sich dem Brandenburg-Ligisten SV Viktoria Potsdam an und spielt damit künftig in der sechsten Liga.
Leistner will nicht „jedes Wochenende auflaufen“
Erst Mitte September hatte Leistner das Ende seiner Profikarriere bekanntgegeben. „Ich bin 36, es ist irgendwann mal an der Zeit“, hatte der gebürtige Dresdner damals gesagt. Ganz ohne Fußball geht es für den Routinier, der auf 13 Bundesligaspiele für den 1. FC Köln kommt (Januar bis Juni 2026), nun aber doch nicht.
„Nach dem überraschenden Ende seiner Profikarriere bei Hertha BSC und seinem neuen Lebensmittelpunkt in Potsdam war für Toni schnell klar: Die Fußballschuhe bleiben noch an den Füßen“, teilte Viktoria Potsdam mit.
Allerdings will der langjährige Profi künftig nicht mehr jedes Spiel bestreiten. „Das bedeutet jetzt aber nicht, dass ich jedes Wochenende auflaufen werde. Weil die Familie an erster Stelle steht“, sagte Leistner der „Bild“ und äußerte folgenden Wunsch: „Ich wünsche mir im Sommer ein Testspiel gegen die Hertha.“
Leistner hatte zuletzt drei Jahre für Hertha BSC gespielt und war zeitweise Kapitän des Zweitligisten. Zuvor stand der Abwehrspieler unter anderem bei Union Berlin, Dynamo Dresden, dem Hamburger SV, dem 1. FC Köln und den Queens Park Rangers unter Vertrag. Für Hertha absolvierte er insgesamt 85 Pflichtspiele.
Möglicherweise bekommt Leistner in Potsdam bald prominente Verstärkung. Auch sein ehemaliger Hertha-Teamkollege und frühere Nationalspieler Diego Demme wird mit dem Sechstligisten in Verbindung gebracht.
„Ich habe mit Diego über Amateurfußball gesprochen. Ich würde gerne mit ihm zusammen noch einmal die Schuhe schnüren. Bei meinem neuen Verein“, sagte Leistner. (dpa)

