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Kessler lässt aufhorchenFC-Profi erst zur Rückrunde wieder bei der Mannschaft?

Der 1. FC Köln muss noch länger auf seinen ehemaligen Kapitän Timo Hübers verzichten. Der Abwehrspieler ackert nach seiner schweren Verletzung für ein Comeback.

Diese Szene wird wohl allen FC-Fans noch lange über die Saison im Gedächtnis bleiben. Die schlimme Verletzung von Timo Hübers in Dortmund. „Ich kriege immer noch Gänsehaut, wenn ich daran denke, wie er in Dortmund auf dem Boden lag“, sagte Thomas Kessler vor dem Spiel gegen Heidenheim.

Der FC-Geschäftsführer kam drauf zu sprechen, weil die Verhandlungen mit dem ehemaligen Kapitän vor dem Abschluss stehen. „Es gibt keinen Poker. Wir sind in sehr guten Gesprächen und zuversichtlich, dass wir uns sehr schnell einigen könnten“, versicherte Kessler.

Thomas Kessler lobt Kampfeswillen von Timo Hübers

Der FC wird dem Stehaufmännchen, das bereits mehrere schwere Verletzungen überstehen musste, einen stark leistungsbezogenen Vertrag anbieten, der maßgeblich an Einsatzzeiten gekoppelt ist. Dafür schuftet Hübers bereits seit Monaten hart in der Reha.

Der Verteidiger, der bis zu seiner Verletzung eine sehr starke Saison gespielt hatte, postete zuletzt in den Sozialen Netzwerken immer mal Eindrücke seiner Arbeit. Zuletzt ackerte er in den Bergen für sein Comeback.

„Er ist super fleißig und kämpft sich tapfer zurück. Er ist ein Charakter, der so etwas schon mal durchgemacht hat. Wir unterstützen ihn, wo wir können“, betonte Kessler.

Doch wer gedacht hatte, dass Hübers sogar schon in der Vorbereitung wieder auf dem Platz stehen könne, der sieht sich getäuscht. Denn Kessler gab am Donnerstag eine überraschende Prognose ab, die viele Erwartungen dämpfen wird.

Der FC-Boss sagte deutlich: „Wir können nicht davon ausgehen, dass er sofort in die neue Saison einsteigen kann. Wir wollen ihn wieder spielfähig bekommen. Wir müssen aber davon ausgehen, dass es sich Richtung Rückrunde bewegen kann. Er kriegt von uns da aber null Zeitdruck.“

Die Sätze verdeutlichen, dass es zunächst nur darum geht, Hübers überhaupt wieder fit zu bekommen und der Zeitpunkt aktuell noch zweitrangig ist. Doch sollte Hübers wirklich erst im Winter wieder fit werden, hätte er dann über ein Jahr kein Fußball mehr gespielt. Die Verletzung hatte er sich am 25. Oktober 2025 zugezogen.

Dass er aber ein Kämpfer ist, hat er bereits mehrfach in seiner Karriere bewiesen. Der Innenverteidiger hatte sich bereits 2016 das Kreuzband im rechten Knie gerissen. Zwei Jahre später erlitt er die gleiche Verletzung im linken Knie. Nun befindet er sich im wohl härtesten Kampf seiner Karriere.

Das Ziel ist klar: Er will eines Tages wieder im Trikot mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen. „Ich gehe fest davon aus, dass ich das schaffe“, sagte er vor geraumer Zeit im EXPRESS.de-Talk: „Ich bin zuversichtlich und habe viel selbst in der Hand durch Fleiß. Ich sehe mich gut gerüstet.“

Thomas Kessler auf der Tribüne beim FC.

„99,9 Prozent“-Ansage

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