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Kader-EntscheidungSo plant Kwasniok mit Simpson-Pusey

Aktualisiert

Jahmai Simpson-Pusey ist der neueste Transfer von Thomas Kessler beim 1. FC Köln. Coach Lukas Kwasniok hat die Kader-Entscheidung für das Spiel in Heidenheim am Samstag bereits getroffen.

Er ist Kölns erster Winter-Neuzugang!

Am Montag nahm Verteidiger Jahmai Simpson-Pusey das Training unter Kwasniok auf – viel Zeit, sich an seine neuen Mannschaftskollegen zu gewöhnen, bevor es am Samstag im Spiel beim 1. FC Heidenheim wieder ernst wird, hat der Engländer nicht.

1. FC Köln: Simpson-Pusey schon in Heidenheim im Kader

„Ich hätte ihn schon gerne im Testspiel gesehen, das ist klar. Er hatte nicht so viel Spielpraxis in der Hinserie. Wir tun gut daran, ihn ankommen zu lassen und die Namen der Jungs kennenzulernen“, sagt Kwasniok. Er weiß auch, bis zum Heidenheim-Spiel wird Simpson-Pusey lediglich drei Trainingseinheiten auf dem Platz absolviert haben.

Eigentlich zu wenig Zeit, um in die bestehenden Abläufe reinzukommen. Zudem muss sich der Youngster nicht nur auf ein neues Umfeld, neue Mitspieler und einen neuen Spielstil einstellen, sondern auch auf ein neues Land und eine neue Sprache. Viel Neues in kurzer Zeit für einen jungen Burschen.

Andererseits ist die Personaldecke in der Abwehr für Samstag auch recht dünn. Rav van den Berg fehlt gesperrt, Joel Schmied wird mit seiner Oberschenkelverletzung noch bis tief in den Februar ausfallen. Daher besteht sofort Bedarf in der Abwehr.

Auf die Frage, ob der junge Brite die Reise nach Heidenheim mit antreten wird, sagte Kwasniok: „Er wird im Kader sein, aber es ist unwahrscheinlich, dass er in der Startelf stehen wird.“

Der FC will das City-Talent, für das man im Sommer eine Kaufoption besitzt, behutsam aufbauen und nicht von Beginn an überfrachten. Thomas Kessler ordnet ein: „Natürlich ist es ein Transfer, der in der Kategorie ‚Talent‘ einzuordnen ist.“

Simpson-Pusey soll seine Zeit bekommen, erstmal in Köln ankommen und dann sukzessive herangeführt werden. „Wenn wir zurück sind, wird er die Stadt, die Menschen und den Verein kennenlernen. Es wird der Tag kommen, an dem ich ihn reinwerfe, aber wir sollten ihm Zeit geben, damit wir ihn nicht im falschen Moment überfordern, sondern er seine Leistung abrufen kann“, sagt Kwasniok.

Da Simpson-Pusey kein Startelf-Kandidat ist, wird Kwasniok an der Brenz wohl auf die Dreierkette setzen, die beim Test gegen Lugano begonnen hat. Dort startete der Coach mit Sebulonsen, Martel und Heintz.