Der 1. FC Köln hat vor dem Pokalstart in Würzburg nochmal personell nachgelegt. Thomas Kessler und Co. haben einen Stürmer an Land gezogen, der vor zwei Jahren noch 16 Millionen Euro Ablöse kostete.
Ache-Alternative ist daFC holt neuen Stürmer: „Intensiv beobachtet“

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Thijs Dallinga am Montag (17. August 2026) bei seiner FC-Vorstellung.

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Thomas Kessler hatte bei der Generalprobe in Paderborn bereits neue Gesichter angekündigt. Dort sagte der Kölner Geschäftsführer: „Ich glaube, dass in der kommenden Woche auf der Zugangsseite auf jeden Fall was passieren wird.“
Bereits einen Tag nach der Aussage hat der Klub Nägel mit Köpfen gemacht und die Leihe mit Thijs Dallinga unter Dach und Fach gebracht. Der niederländische Stürmer wird für eine Saison vom FC Bologna ausgeliehen. Der FC sicherte sich zudem eine Kaufoption über rund zehn Millionen Euro für den 26-Jährigen.
Dallinga kostete vor zwei Jahren noch 16 Millionen Euro Ablöse
„Der FC ist ein richtig cooler Klub mit großartigen Fans – und ich wollte schon immer in der Bundesliga spielen, darauf freue ich mich sehr. Ich möchte möglichst viele Tore machen, um dem Klub damit zu helfen, seine Ziele zu erreichen“, sagte Dallinga bei seiner Vorstellung. Dort betonte er auch, dass Gespräche mit Trainer René Wagner (38) ihn vom FC überzeugten.
Vor nicht allzu langer Zeit wäre dieser Transfer für den FC noch völlig utopisch gewesen. Denn Dallinga, der bereits ein Länderspiel für die niederländische Nationalmannschaft absolviert hat, war 2024 für stolze 16 Millionen Euro vom FC Toulouse nach Bologna gewechselt.
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Doch in Italien fand sich der 1.90-Meter-Mann nicht zurecht. Dallinga erzielte in 54 Serie-A-Spielen lediglich fünf Tore und bereitete sechs weitere vor. In der vergangenen Saison war er nur noch Ergänzungsspieler, stand lediglich neunmal in der Startelf. Seine Tor-Ausbeute: zwei Tore, drei Vorlagen.
Weil es für Dallinga in der abgelaufenen Saison eben nicht so lief wie gewünscht, öffnete sich jetzt die Tür für den FC. Der Marktwert des Niederländers sank von 18 auf 9 Millionen Euro, und in Bologna hatte man keine Verwendung mehr für den Stürmer.
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Der FC witterte seine Chance, überzeugte den Rechtsfuß davon, dass der FC die richtige Adresse ist, um wieder in Schwung zu kommen, und setzte sich damit gegen nationale (unter anderem Werder Bremen) und internationale Konkurrenz durch.
„Wir freuen uns sehr, dass sich Thijs für den FC entschieden hat. Er ist ein Stürmer, den wir intensiv beobachtet haben und der viele Eigenschaften mitbringt, die wir für unsere Offensive gesucht haben“, sagte Sport-Boss Thomas Kessler.
Der Niederländer bringe gleich mehrere Qualitäten mit, die dem FC-Spiel guttun werden, zeigte sich Kessler überzeugt: „Thijs verfügt über eine starke Präsenz im Strafraum, gute Bewegungen vor dem Tor und arbeitet gleichzeitig sehr mannschaftsdienlich gegen den Ball.“
Beim FC ist der wuchtige Oranje-Angreifer, der bereits im Pokal zum Aufgebot gehören könnte, die Sturm-Alternative zu Platzhirsch Ragnar Ache (28), der nach einer überzeugenden Vorbereitung als klare Nummer eins in die Saison gehen wird.
Doch mit Dallinga bekommt Trainer René Wagner eine wichtige neue Option im Angriff, die das Kölner Spiel künftig weniger ausrechenbar machen soll.

