Diese Szene weckte Erinnerungen an die bundesweiten Proteste von Fußball-Fans: Anhänger des FC sorgten in Würzburg für eine Spielunterbrechung.
Kurz nach GegentorWegen FC-Fans: Spiel in Würzburg unterbrochen

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Die FC-Fans machten mit Tennisbällen auf ihre Wut aufmerksam.

Am zu diesem Zeitpunkt alles andere als zufriedenstellenden Ergebnis lag es zwar nicht, doch bei den Fans des 1. FC Köln musste der Frust raus.
Beim DFB-Pokalspiel des FC bei den Würzburger Kickers waren gut 20 Minuten gespielt, als aus dem Kölner Fanblock Tennisbälle auf den Platz geflogen kamen.
FC-Fans protestieren gegen Montagsspiele
Diese Art des Protests ist nicht neu, bereits in der Saison 2023/24 hatten die aktiven Fanszenen der Bundesliga-Klubs mit Tennisbällen gegen den Einstieg von Investoren bei der DFL protestiert. Entsprechende Pläne wurden schließlich von der Mehrheit der Vereine abgelehnt.
Der Hintergrund der Protestaktion diesmal: der Spieltermin am äußerst ungeliebten Montag. Die Montagsspiele wurden auf Liga-Ebene bereits vor Jahren abgeschafft. Im DFB-Pokal mussten sich die Fans, die den FC vor Ort unterstützen wollten, nun aber doch am Montagmorgen auf die Reise machen.
Das Spiel musste wegen der Tennisbälle kurz unterbrochen werden, nach wenigen Minuten ging es aber weiter. Aus dem Auswärtsblock wurden „Scheiß DFB“-Gesänge angestimmt. Der Wechselgesang mit den Heim-Fans klappte allerdings erst im zweiten Versuch. Zudem schallte „Ihr macht unseren Sport kaputt“ aus dem FC-Block.
Auch das Geschehen auf dem Platz sorgte bei den mitgereisten Kölner Fans zu diesem Zeitpunkt nicht für gute Laune. Der FC war kurz vor dem Tennisbälle-Protest durch ein Tor von David Abrangao (18.) in Rückstand geraten.

