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FC gibt schmerzhafte AntwortStadionsprecher stachelt HSV-Fans wegen Kölner Schwäche an

Stadionsprecher Christian Stübinger wollte die HSV-Fans vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln in Stimmung bringen, einer seiner Kommentare erwies sich im Nachhinein allerdings als Eigentor.

Mehrere Tage lang stand Stadionsprecher Michael Trippel (71) beim 1. FC Köln zuletzt im Fokus, seine Frust-Durchsagen beim 1:2 gegen Borussia Dortmund riefen sogar die DFB-Ermittler auf den Plan.

Beim FC-Gastspiel in Hamburg am Samstagabend (14. März 2026) war der dortige Stadionsprecher Christian Stübinger zwar weitaus weniger auffällig als sein Kölner Kollege eine Woche zuvor, ein Satz fiel dem Mann am HSV-Mikro im Bundesliga-Topspiel dann aber doch auf die Füße.

Said El Mala verrät: FC-Tor war einstudierte Variante

In den Minuten vor Anpfiff machte „Stübi“ die HSV-Fans noch mal heiß und bat um besondere Unterstützung: Er tönte über die Kölner Standard-Schwäche und berichtete, dass die Gäste die schwächste Mannschaft der Liga bei ruhenden Bällen seien. Der Anhang solle bei entsprechenden Situationen seines Teams daher besonders viel Alarm machen.

Zwar hätte der HSV in den letzten Zügen der Partie tatsächlich fast das 2:1 nach einer Ecke erzielt, ansonsten gab es dieses Mal allerdings kaum bange FC-Momente nach gegnerischen Standards.

Gleichzeitig traf aber die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok (44) ausgerechnet nach einem Eckball: Said El Mala (19) vollendete am langen Pfosten mit dem ersten Kopfball-Treffer seiner Profi-Karriere und gab damit aus HSV-Sicht eine schmerzhafte Antwort auf die Stadionsprecher-Durchsage.

Zuletzt hatte der FC die eklatante Schwäche, die schon zu 17 Gegentoren führte, auch wieder besser im Griff. Im neuen Jahr nahm die Tore-Flut ein spürbares Ende, dennoch wurde der für Standardsituationen zuständige Co-Trainer Hannes Dold (33) von seinen Aufgaben entbunden.

Im Sky-Interview verriet Torschütze El Mala sogar, dass sein Treffer genau so einstudiert war – weil der FC den HSV ebenfalls nicht allzu sattelfest bei Ecken und Freistößen wähnte. Das behielten die Kölner vorab aber lieber für sich.

„Wir hatten es viel im Training, genau diese Situation auf den zweiten Pfosten, weil wir wussten, dass die Hamburger da vielleicht nicht so stark sind“, verriet der Kölner Toptorschütze nach seinem neunten Saisontor.

Gespräch auf dem Platz von Sebastian Sebulonsen und Peter Greiber.

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