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„Ich war oft alleine“Downs erklärt Sturm-Krise nach FC-Transfer

Stürmer Damion Downs ist mit seinem Transfer nach England gescheitert. Nun will er beim HSV einen neuen Anlauf wagen und ausgerechnet wie beim FC im Derby treffen.

Mit großen Ambitionen ging es vergangenen Sommer für Stürmer Damion Downs (21) vom 1. FC Köln nach England. Für eine stattliche Ablösesumme von acht Millionen Euro wechselte der Angreifer zum FC Southampton in die 2. Liga.

Sportlich lief es in der Hinrunde jedoch so schleppend, dass es für Downs ohne ein Tor im Gepäck zurück nach Deutschland ging. Mit dem Hamburger SV einigte man sich im Winter auf ein Leihgeschäft bis zum Ende der Saison.

Damion Downs: „Ich hatte damals einfach niemanden“

Vor dem wichtigen Derby am Freitag (23. Januar 2026) gegen St. Pauli hat der US-Nationalspieler gegenüber „Bild“ über die Gründe für das Scheitern in England gesprochen.

„Ich weiß nicht, ob es Heimweh war. In der Anfangszeit hatte ich niemanden um mich herum gehabt. Ich war oft alleine. Das hat sich auch auf meinen Fußball ausgewirkt. Ich hatte damals einfach niemanden, zu dem ich fahren, mit dem ich einfach reden und mit dem ich zusammen etwas unternehmen konnte, wie ich es in Köln gewohnt war“, berichtet Downs.

Doch mittlerweile ist der 21-Jährige wieder glücklich, dafür ist primär sein Umfeld in Deutschland verantwortlich: „Wichtig war für mich, wieder zu spielen, die Freude am Fußball zurückzufinden. Seit ich hier bin, fühle ich mich extrem wohl. Ich kann sagen, dass ich jetzt glücklicher bin, weil ich meine Freunde und Familie näher um mich habe. Sie helfen mir, dass ich abschalten kann.“

Mit einem Treffer im Hamburger Stadtderby könnte sich der junge Angreifer sofort in die Herzen der HSV-Fans schießen. So machte er es auch beim 1. FC Köln, als er bei seinem erst vierten Profi-Einsatz im rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach zum fulminanten 3:3-Entstand traf.

Downs ist bereit für das aufgeladene Duell: „Derbys mag wohl jeder Profi. Wenn du jeden in der Kabine fragst, werden alle sagen: Da habe ich Bock drauf. Man merkt auch bei den Fans und während der Derbywoche, dass sie dem Spiel entgegenfiebern. Unsere Anhänger werden uns am Millerntor sicherlich riesig anfeuern. Man merkt grundsätzlich, wie wichtig dieses Spiel für sie ist. Ich brenne ebenfalls auf die Partie.“

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