Das Spiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg stand ganz im Zeichen der Vielfalt. Die Kölner liefen in speziellen Trikots auf und vor dem Anpfiff gab es eine Schiri-Überraschung.
Stadion erstrahlt buntRomantische Schiri-Überraschung bei FC-Spiel

Copyright: Herbert Bucco
Heiratsantrag vor dem Spiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg,
Autoren
Der 1. FC Köln lief im Heimspiel am 20. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg mit einem Diversity-Trikot für Vielfalt im Sport und der Gesellschaft auf. Die Sponsoren-Logos waren dabei in Regenbogenfarben gehalten. Auch das Rhein-Energie-Stadion erstrahlte bunt im Kölner Nachthimmel.
Kurz vor dem Anpfiff wurde das Motto des Abends dann eindrucksvoll mit Leben gefüllt. Es gab eine Schiedsrichter-Überraschung auf ganz großer Bühne!
Heiratsantrag auf dem Rasen
Der homosexuelle Schiedsrichter Pascal Manuel Kaiser machte seinem Freund Moritz einen Heiratsantrag. Anmoderiert wurde der bewegende Moment von Stadionsprecher Michael Trippel. Die knapp 50.000 Besucher verfolgten alles über die Videowürfel.
„Die Werte des 1. FC Köln, Zusammenhalt, Respekt, Vielfalt und Offenheit geben mir Mut für diesen Moment. Danke Moritz, dass du immer an meiner Seite bist und mich immer unterstützt. Durch dich habe ich gelernt, dass Liebe nichts ist, was man verstecken muss“, sagte Kaiser, der wenig später auf die Knie sank und unter Applaus einen Antrag machte.
Vor dem Spiel sagte FC-Geschäftsführer Philipp Türoff: „Unsere Partner Rewe und DEVK sowie unser Ausrüster Hummel sind treue Wegbegleiter, wenn es darum geht, wichtige Zeichen für Vielfalt im Sport und in der Gesellschaft zu setzen. Beim Heimspiel gegen Wolfsburg möchten wir die unterschiedlichen Dimensionen der Vielfalt aufgreifen. Beim Einlaufen werden die Spieler von Personen aus den FC-Stiftungsprojekten begleitet, die unseren Alltag und die FC-Familie in ihrer Diversität bereichern.“
Rewe-Boss Lionel Souque sagte: „Die Rewe-Group ist bunt und vielfältig und innovativ. Unsere Mitarbeiter kommen aus 150 Nationen und wir ermutigen sie alle, sie selbst zu sein – egal welche sexuelle Orientierung, welches Alter, Geschlecht sie haben oder woher sie kommen. Der Diversity-Spieltag verkörpert, wofür wir uns einsetzen: Vielfalt, Toleranz, Diversität und Fairplay. Das betonen wir auch mit unserem Logo in Regenbogenfarben. Und das bereits zum siebten Mal.“
Der Diversity-Spieltag der FC-Frauen steigt dann am 9. Februar beim Heimspiel gegen die SGS Essen im Franz-Kremer-Stadion. Sie werden dann ebenfalls im Diversity-Trikot auflaufen.

