Der 1. FC Köln hat seit Ende September 2025 einen neuen Vorstand. Die Mitglieder erhoffen sich einiges von Jörn Stobbe und seinen Vizepräsidenten Jörg Alvermann und Ulf Sobek. Letzterer wurde nun ausgezeichnet.
Gut für den FCKölns Vizepräsident Alvermann erhält Auszeichnung
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Das neue Präsidium des 1. FC Köln ist mit viel Tatendrang im Geißbockheim eingezogen. Präsident Jörn Stobbe und seine Vize Ulf Sobek und Jörn Alvermann haben im Hintergrund schon einiges bewegt und angeschoben.
Zuletzt wurden die Vertragsverlängerungen von Finanzgeschäftsführer Philipp Türoff (bis 2029) und Sportchef Thomas Kessler (bis 2028) verkündet. Letzterer wurde zeitgleich zum Sport-Geschäftsführer befördert.
Jörg Alvermann ist Top-Anwalt 2026 im Sportrecht
Die Mitglieder des 1. FC Köln dürfen in Zukunft noch einiges mehr erwarten – das neue Präsidium will den FC auf die nächste Stufe heben, zeigt dabei viel Präsenz, sympathisches Auftreten und stets ein offenes Ohr für Fans und Mitarbeitende.
Ein großes Projekt bei der künftigen Aufstellung und Ausrichtung des Klubs verantwortet Vize Jörg Alvermann. Der Anwalt erhielt jetzt eine Auszeichnung.
Seine Kanzlei (Streck/Mack/Schwedhelm) wurde von der WirtschaftsWoche und dem Handelsblatt Research Institute (HRI) als Top-Kanzlei 2026 im Sportrecht ausgezeichnet. Zudem wurde Alvermann persönlich als Top-Anwalt im Sportrecht geehrt.
„Die erneute Auszeichnung hat mich sehr gefreut. Über Erfolge freut man sich nicht nur im Fußball“, sagt der promovierte Jurist Alvermann gegenüber EXPRESS.de.
1360 Juristen aus 565 Kanzleien benannten ihre renommiertesten Kollegen. In der Jury für Sportrecht saßen: Jörg Englisch (DFB), Inka Müller-Schmäh (Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter), Maximilian Rosenberg (Adidas) und Achim Schunder (C.H. Beck).
Für den FC kann die Auszeichnung von Alvermann ein Glücksfall werden, denn er plant hinter den Kulissen eine Satzungs- und Strukturreform. Dafür wurde schon eine Expertenrunde gegründet.
„Wir freuen uns sehr, dass wir eine hochkarätige Expertenrunde für die Aufgabe gewonnen haben, den Verein und die Mitglieder während dieses Prozesses als Satzungs- und Strukturkommission zu begleiten und zu beraten. Es ist uns gelungen, Fachkunde aus den Gremien und der Geschäftsstelle sowie von externen Rechts- und Finanz-Profis zu integrieren. Schon bei den ersten Gesprächen war deutlich zu spüren, dass in allen Expertinnen und Experten die Leidenschaft für den FC geradezu brennt“, erklärte Alvermann, der die Kommission als Vorsitzender leitet.
Die Pläne sind ambitioniert, wie Alvermann erläuterte: „Kurzfristiges und klar priorisiertes Ziel ist es, als FC-Familie im Vorfeld der Mitgliederversammlung 2026 einen Entwurf für eine Satzungsänderung auszuarbeiten. Während unserer Amtsperiode sollen zudem die Gremienstruktur, die Entscheidungswege und die Rechtsform für den Profisport überprüft werden. Vor allem die Frage der Rechtsform wird umfangreichere rechtliche und steuerliche Prüfungen in Anspruch nehmen.“
Mit einer neuen Satzung könnte die Gremienstruktur beim 1. FC Köln deutlich entschlackt werden, es könnte auch zu hybriden Versammlungen kommen.



