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„Wir müssen realistisch bleiben“Bittere Abstiegsprognose von Mario Basler

Klare Meinung von Mario Basler im Bundesliga-Abstiegskampf: Der Ex-Nationalspieler hat sich im Tabellenkeller festgelegt.

Das Feld im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ist 15 Spieltage vor Saisonende eng beisammen: Den 1. FC Köln auf Platz zehn trennen nur fünf Punkte von Mainz 05 auf Relegationsrang 16. Und auch die beiden direkten Abstiegsplätze liegen mit je 13 Punkten nur knapp dahinter.

So richtig kann sich keine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte absetzen, abgeschlagen ist ebenfalls noch keiner. Mario Basler (57) erkennt allerdings eine deutliche Tendenz für die verbleibende Saison.

Mario Basler zählte zuvor schon Mainz 05 an

In seinem Podcast „Basler Ballert“ hatte Basler zuletzt Mainz 05 angezählt, das sich unter Trainer Urs Fischer (59) aber durch zwei Heimsiege gegen die Konkurrenz aus Wolfsburg und Heidenheim wieder in eine bessere Position gebracht hat.

Sechs Punkte holte Mainz aus den vergangenen drei Spielen, in den vorigen 16 hatte die kümmerliche Ausbeute bei gerade mal neun weiteren Zählern gelegen. Deutlich weniger Mut macht dagegen die Lage beim neuen Schlusslicht aus Heidenheim.

Der FCH erlebte an den ersten beiden Adventswochenenden mit zwei Siegen in Folge ein Zwischenhoch, steht seitdem aber bei nur zwei Punkten in sechs Spielen. Deutliche Heimpleiten gegen den FC Bayern (0:4) und RB Leipzig (0:3) warfen einmal mehr die Qualitätsfrage auf.

Besonders bitter aus Sicht von Trainer Frank Schmidt (52): Basler erkennt beim FCH schlichtweg kein Potenzial für mehr, sieht die fehlende Qualität als Ursache für die Rote Laterne. Anders als formschwache Teams wie der VfL Wolfsburg oder Werder Bremen könne Heidenheim das Ruder dadurch auch nicht mehr herumreißen.

„Da müssen wir realistisch bleiben: Es sind theoretisch nur zwei Punkte. Aber da spricht alles dafür, der Kader ist halt nicht stark genug“, sagte Basler in der Podcast-Ausgabe vom Montag (26. Januar 2026) über den drohenden Abstieg in der dritten Heidenheimer Bundesliga-Saison.

„Ich glaube nicht, dass Heidenheim da irgendwie nochmal rauskommt. Die haben nicht die Mannschaft“, erklärte er bei Betrachtung des Kaders, der weder im Sommer noch im Winter wirklich verstärkt worden ist.

Am Wochenende geht es für Schmidt und sein Team zu Borussia Dortmund, der Rückstand auf das rettende Ufer könnte sich nach dem 20. Spieltag daher weiter vergrößern.

„Ich könnte mir schon ganz gut vorstellen, dass die Heidenheimer durchmarschieren in die 2. Liga“, deutete Basler sogar einen kompletten Einbruch des FCH im Bundesliga-Abstiegskampf an.

Fußballer Can Uzun und Kollegen jubeln im Stadion.

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