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„Größerer Notarzt-Einsatz“Gespenstische Szenen bei FC-Spiel in Frankfurt

Aktualisiert:

In der Schlussphase des Bundesliga-Spiels zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln kam es auf der Tribüne zu einem Notarzt-Einsatz.

In einem turbulenten Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln schlugen die Szenen auf der Gegengerade im Waldstadion zu Beginn der Schlussphase hörbar auf die Stimmung.

Im Oster-Duell am Sonntag (5. April 2026) rannte der FC gegen den Rückstand an, als es plötzlich gespenstisch still im weiten Rund wurde. In den oberen Reihen des Unterrangs wurde ein Fan von Einsatzkräften behandelt, der Ort des Geschehens wurde mit Planen großflächig abgedeckt.

Frankfurt zunächst ohne Infos zum Notarzt-Einsatz

Während bei DAZN-Kommentator Jan Platte und Experte Sebastian Kneißl angesichts der weiträumigen Absperrung über mehrere Sitzreihen von einem „größeren Notarzt-Einsatz“ sprachen, konnten die Gastgeber zunächst keine konkreten Infos liefern.

„In den letzten Minuten kam es zu einem Rettungseinsatz auf der Gegentribüne. Uns fehlen konkrete Infos, aber wir wünschen der betroffenen Person nur die besten Genesungswünsche“, hieß es in einem Beitrag des Klubs auf X.

Der 1. FC Köln schrieb beim Kurznachrichtendienst: „Auf der Gegentribüne ist ein größerer medizinischer Notfall-Einsatz zu sehen. Beide Fanlager schweigen.“

Rund um den FC-Ausgleich in der 83. Minute war der Einsatz dann wieder beendet, auf dankbaren Applaus für die Sanitäter folgten Fangesänge bis zum Abpfiff. Der Frankfurter Stadionsprecher bedankte sich bei beiden Fanlagern für den respektvollen Umgang mit der Situation.

Nach Schlusspfiff feierten vor allem die FC-Fans das Unentschieden nach dem egalisierten 0:2-Rückstand. Für Köln war es das dritte Remis in Serie nach dem 1:1 beim HSV und dem 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach.

Der Punktgewinn beim Europapokal-Anwärter könnte im Abstiegskampf noch von Bedeutung sein, immerhin bauten der neue Trainer René Wagner (37) und seine Schützlinge den Vorsprung auf den VfL Wolfsburg auf dem direkten Abstiegsplatz auf sechs Punkte aus. Der FC St. Pauli auf Rang 16 bleibt zwei Punkte hinter dem FC.

René Wagner fasst sich an die Stirn.

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