Abo

Für entscheidenden Schritt?Sinkiewicz nimmt FC-Profi im Training zur Seite

Nicht nur René Wagner ist beim 1. FC Köln als Cheftrainer neu, auch sein Stab ist neu besetzt: Lukas Sinkiewicz versucht direkt, persönliche Impulse einzubringen.

Das Abschlusstraining war beim 1. FC Köln eigentlich schon beendet, da legten einige Profis noch eine kurze Extra-Einheit ein: Während manch ein Spieler längst an der Bande Autogramme schrieb, wurde von einem Grüppchen das Angriffsverhalten bei eigenen Standards von Kristoffer Lund (23) und Jakub Kaminski (23) geübt.

Neben den Defensiv-Akteuren, die für entsprechende Szenen immer wieder den Weg vor das gegnerische Tor suchen, lauerte bei den Flanken von rechts und links natürlich auch die große Sturm-Hoffnung im Saison-Endspurt: FC-Torjäger Ragnar Ache (27).

Intensive Ansagen von Sinkiewicz an Ache

Auffällig eine Szene, als auch das Standard-Training beendet war: Während Rav van den Berg (21), Sebastian Sebulonsen (26), Cenk Özkacar (25) und der bei der Abfahrt fehlenden Jahmai Simpson-Pusey (20) bereits den Weg in die Kabine antraten, nahm der neue Co-Trainer Lukas Sinkiewicz (40) den besten FC-Torschützen im Jahr 2026 (fünf Treffer) zur Seite.

Der frühere FC-Innenverteidiger redete mehrere Minuten lang auf Ache ein, schien ihm dabei noch ein paar Impulse für die Strafraum-Duelle mit gegnerischen Abwehrspielern mitzugeben.

Immer wieder unterstützte Sinkiewicz seine Ansagen mit leichten Schubsern gegen Ache, als wolle er nicht nur verbal auf die im Defensiv-Zweikampf handelsüblichen körperbetonten Positionskämpfe aufmerksam machen. 

Auch wenn seine Vita als Trainer bislang noch überschaubar ist, soll Sinkiewicz den Kölner Staff mit seiner Erfahrung bereichern und den Kölner Profis die vielleicht entscheidenden Impulse nahebringen.

Ragnar Ache und Lukas Sinkiewicz im Austausch auf dem Trainingsplatz.

Copyright: Béla Csányi

Co-Trainer Lukas Sinkiewicz spricht nach dem Training beim 1. FC Köln mit Ragnar Ache.

Nicht umsonst hatte Wagner seit der Beförderung zum Chef mehrfach betont, dass er mit seinem Trainerteam vor allem Kleinigkeiten anpacken und nicht die grundsätzliche Arbeitsweise über den Haufen werfen wolle.

Im Fall von Ache kann das der eine Schritt bei einem Kölner Standard sein – auch schon am Ostersonntag (5. April 2026, 17.30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf EXPRESS.de) beim Gastspiel in seiner Geburtsstadt Frankfurt.

Dortmunds Danylo Kversun und Fortuna Kölns Enzo Wirtz im Zweikampf.

Keine Oster-Feier

FC-U21 verliert Mini-Derby – Fortuna kassiert Eier-Tor