Jahmai Simpson-Pusey ist beim 1. FC Köln voll eingeschlagen! Der junge Engländer entpuppte sich in seinen ersten drei Einsätzen direkt als Abwehrchef.
„Wussten wir vorher“FC will bei Simpson-Pusey „nicht in Superlative verfallen“
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Lukas Kwasniok ist in der Regel nicht dafür bekannt, einzelne Spieler herauszuheben. Doch nach dem wichtigen Sieg gegen Mainz war es dem FC-Trainer ein großes Anliegen, ein dickes Lob auszusprechen.
„Ich habe auf die Frage nach Jahmai gewartet. Ich war fast schon böse, dass sie keiner stellt“, sagte er auf der Pressekonferenz nach dem 2:1-Erfolg: „Er hat in Glasgow ein halbes Jahr nach Orientierung gesucht, spult hier innerhalb von einer Woche dreimal 90 Minuten mit einer stoischen Ruhe ab.“
Lukas Kwasniok schwärmt von Jahmai Simpson-Pusey
In der Tat spielt der junge Engländer nicht wie einer, der gerade mal eine Woche da ist und erst eine Handvoll Trainingseinheiten mit seinen neuen Teamkollegen absolviert hat. Simpson-Pusey spielt wie ein alter Hase, resolut im Zweikampf, mit Übersicht und gutem Stellungsspiel.
Doch seine größte Stärke ist das Spiel mit dem Ball. Mit seinen langen Diagonalbällen, teils sogar mit seinem schwachen Fuß, sorgte er das eine oder andere Mal für Unruhe in der Mainzer Abwehr.
„Wir brauchen nicht in absolute Superlative verfallen, aber dass er fußballerisch sehr gut ist, wussten wir vorher. Er hat hier und auch in Heidenheim absolut seinen Mann gestanden und man merkt, dass die Jungs ihn suchen“, sagt Thomas Kessler.
Der Sportdirektor weiter: „Der Junge hat eine hohe Qualität. Er kommt aus einer sehr schwierigen Zeit bei Celtic und hat ein halbes Jahr gar nicht stattgefunden. Das hat uns am Ende die Chance gegeben, dass wir uns mit ihm auseinandersetzen können.“
Mit dem City-Juwel hat der Kölner Sportdirektor einen echten Volltreffer gelandet, der die zwischenzeitliche Not in der Abwehr bedeutend lindert.
Anfangs noch als Perspektivtransfer eingeordnet, liefert der Verteidiger von Beginn an ab und hat sich nun erstmals festgespielt. Kwasniok schwärmt: „Ein sehr guter Transfer. Ich danke allen Beteiligten.“


