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+++ LIVE +++ FC gegen Mainz im Ticker Ache-Doppelpack! Hält die Kölner Führung?

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Fans mit Glitzer-AktionKöln knackt nächste Schallmauer – Kader-Aus für FC-Profi

Frühlingsgefühle rund ums Stadion in Köln! 50.000 Fans pilgerten bei Sonnenschein mit guter Laune zum Heimspiel gegen Mainz. Der Negativtrend sollte endlich gestoppt werden. Ein FC-Profi konnte aber nicht mit der Sonne um die Wette lachen.

So macht ein Samstagnachmittag Mitte Januar Laune! Bei herrlichem Frühlingswetter, Sonnenschein und zweistelligen Temperaturen pilgerten die FC-Fans am 17. Januar 2026 zum Heimspiel gegen Mainz. 

Im Stadion gab es dann eine sagenhafte Glitzer-Choreo vor dem Duell beider Karnevals-Klubs – es konnte danach nur heißen: 3:0 für Alaaf gegen Helau! 

1. FC Köln hat jetzt 160.000 Mitglieder

Die Fans zeigten drei silberne Meisterschalen für die Titel 1962, 1964 und 1978 und schrieben dazu: „Op ewig Deutscher Meister“. Nachdem die Gastgeber zuletzt nur drei von möglichen 24 Punkten holten und acht Spiele sieglos blieben, hofften die Fans des 1. FC Köln dann auch auf drei Punkte im Spiel.

Geehrt wurde vor dem Spiel auch das 160.000 FC-Mitglied – der nächste Meilenstein wurde damit erreicht. Der FC wächst stetig weiter. „Das ist Wahnsinn, die FC-Familie steht zusammen“, freute sich Präsident Jörn Stobbe vor dem Anpfiff.

Rund um die Partie gab es den nächsten personellen Rückschlag für FC-Coach Lukas Kwasniok (44): Denis Huseinbasic stand nicht im Kader, der Mittelfeldspieler meldete sich kurzfristig krank. Dafür rückte Eric Martel nach seiner Gelbsperre (kein Einsatz gegen den FC Bayern) wieder in die Startformation. Auch Rav van den Berg kehrte nach seiner Rot-Sperre wieder zurück, saß zunächst nur auf der Bank.

Kwasniok warf folgende Startformation ins Rennen: Schwäbe – Sebulonsen, Simpson-Pusey, Cenk – Maina, Johannesson, Martel, Castro-Montes – Kaminski, Bülter, El Mala

„Ich wollte Größe auf dem Feld haben, zwei gelernte Innenverteidiger, dazu Martel und Sebulonsen, dann hast du schon mal vier wuchtige Spieler. Bei Standards sind wir nicht ganz so gut, deswegen dürfen wir das nicht vernachlässigen“, erklärte Kwasniok bei Sky seinen Plan im Vorfeld.

Bei der Choreo verzichteten die FC-Ultras diesmal auch auf das Abbrennen von zu viel Pyro. Das sorgte beim Spiel gegen die Bayern unter der Woche noch für eine elfminütige Unterbrechung und reichlich Ärger im Nachgang.

FC-Geschäftsführer Philipp Türoff (49) fand deutliche Worte: „Wir wissen, dass Pyrotechnik ein emotional wichtiges Element der Fankultur ist. Wir arbeiten hinter den Kulissen konstruktiv an Lösungen, um unter der Prämisse eines sicheren und stimmungsvollen Stadionerlebnisses den Status quo wirkungs- und verantwortungsvoll zu verbessern. Massive Vorfälle wie gegen Bayern München sind für diese Bestrebungen jedoch kontraproduktiv, da sie das Sicherheitsgefühl vieler Zuschauer verletzen. Fanaktivitäten sollten zudem niemals das Fußballspiel behindern. Denn das ist der Kern, hinter dem wir uns alle mit unserer Leidenschaft für den Fußball versammeln.“

Türoff weiter: „Die Unterbrechung hat das Spiel gestört und verursacht dem FC zudem einen empfindlichen finanziellen Schaden. Wir sehen den massiven Einsatz von Pyrotechnik sehr kritisch und arbeiten das Geschehen intensiv mit Sicherheitskräften und Fans auf. Wir wollen vermeiden, dass wir zu harten Maßnahmen greifen müssen, die nicht nur die Risiken reduzieren, sondern auch die positiven Seiten unserer Fankultur im Stadion ersticken würden.“

Auf den FC wartet nach der Pyro-Show der Fans eine Strafe von über 100.000 Euro seitens des DFB.