Der 1. FC Köln steht vor einem wichtigen Auswärtsspiel bei Union Berlin. Bei entsprechenden Ergebnissen kann die Mannschaft von Trainer René Wagner den Klassenerhalt am 32. Spieltag sicherstellen. Zwei FC-Profis müssen aber ersetzt werden.
FC vor UnionWagner verrät: Startelf-Chancen bei FC-Profi steigen

Es wird ein besonderes Erlebnis für den neuen Cheftrainer! Am Samstag (2. Mai 2026) steht René Wagner (37) erstmals als Cheftrainer in der Alten Försterei am Spielfeldrand. Der 1. FC Köln tritt dann zum Auswärtsspiel bei Union Berlin (15.30 Uhr, Sky und Liveticker auf EXPRESS.de) an.
Am Donnerstag sprach der Coach nach dem FC-Training über die Aufgabe. Der verletzte Stürmer Ragner Ache (Muskulatur) und der gesperrte Mittelfeldspieler Isak Johannesson (fünfte Gelbe Karte) müssen ersetzt werden.
Luca Waldschmidts Startelf-Chancen steigen
„Wir wollen an das Spiel gegen Leverkusen anknüpfen, da haben wir ein super Spiel gemacht. Dann haben wir eine riesige Chance, zu gewinnen“, so Wagner, der aber weiß, dass der Gegner anders agieren wird. Auf die Frage, wie er Johannesson ersetzen will, antwortet er nicht konkret: „Da wird es eine zwingende Veränderung geben. Einer kommt rein und einer geht raus.“
Was sich andeutet, ist aber mehr als ein Wechsel. Im Mittelfeld wird Wagner wohl auf die Doppel-Sechs mit Eric Martel und Tom Krauß setzen. Felipe Chavez hat nur Außenseiterchancen, um Johannesson zu ersetzen. Und Denis Huseinbasic stand zuletzt gar nicht mehr im Kader.
Vorn könnte Luca Waldschmidt, der zuletzt als Joker mit Toren und Einsatz glänzte, in die Startformation rutschen. Dafür müsste Marius Bülter weichen. Was für Waldschmidt spricht? Wagner muss schmunzeln: „Ein bisschen mehr als letzte Woche, und dann schauen wir mal, ob es so kommt.“
So könnte der FC bei Union starten: Schwäbe – Sebulonsen, Simpson-Pusey, Özkacar, Lund – Martel, Krauß – Maina, Waldschmidt, Kaminski – El Mala
Wenn die Konkurrenz entsprechend nicht punktet, könnte der FC am 32. Spieltag den Klassenerhalt perfekt machen. Köln steht mit 31 Zählern auf Rang 14 (HSV punktgleich auf Platz 15), St. Pauli mit 26 Punkten auf Platz 16 und Wolfsburg mit 25 Punkten auf Platz 17. Die Kölner haben fünf und sechs Zähler Vorsprung auf den Relegations- sowie den ersten Abstiegsplatz. Heidenheim ist Letzter mit 22 Punkten.
Heidenheim spielt Samstag bei Bayern München, Wolfsburg tritt am Sonntag in Freiburg an und St. Pauli muss am Sonntag daheim gegen Mainz bestehen.
Am Donnerstag war Wagner auf der Pressekonferenz übrigens nicht alleine mit Pressesprecherin Lil Zercher auf dem Podium. Neben ihnen saß Britta Carlos, Trainerin der Frauen, die über das Highlightspiel am Samstag gegen Werder Bremen sprach (Anpfiff 13 Uhr). 25.000 Tickets für das Spiel im Rhein-Energie-Stadion sind schon verkauft. Ein Public-Viewing des Männer-Duells bei Union wird es aus rechtlichen Gründen nicht geben.
Nach dem Spiel bei Union muss der FC am 10. Mai gegen Heidenheim spielen und am 16. Mai steht am letzten Spieltag das Duell bei Bayern München an.


