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Russland lockt mit mehr KohleFC-Spekulationen um Zweitliga-Durchstarter

Der 1. FC Köln will im Winter auf jeden Fall auf dem Transfermarkt aktiv werden. Entsprechend mehren sich die Gerüchte über mögliche Neuzugänge. Auch ein Zweitliga-Profi wird dabei gehandelt.

Wie groß fällt beim 1. FC Köln der Transfer-Nachschlag im Januar aus? Nach dem gewaltigen Umbruch mit elf Neuzugängen im Sommer hat es Sportdirektor Thomas Kessler (39) auch im Winter auf Kader-Anpassungen abgesehen, allerdings nur auf einzelnen Positionen.

Jahmai Simpson-Pusey (20) von Manchester City steht vor einer Leihe zum FC, ein weiterer Abwehrspieler ist nach EXPRESS.de-Informationen ebenfalls im Visier der Verantwortlichen. Gerüchte gibt es jetzt auch um einen der Senkrechtstarter aus der 2. Bundesliga.

Russische Klubs mit besseren Chancen als der FC

Vitalie Becker (20) von Schalke 04 spielt aktuell seine erste Profi-Saison und ist auf der linken Außenbahn einer der Erfolgsgaranten bei den überraschend starken Knappen, die sich im Fußball-Unterhaus die Herbstmeisterschaft sicherten.

Der deutsche Junioren-Nationalspieler ist wegen seiner russischen Wurzeln angeblich ins Visier zahlreicher Spitzenklubs aus der dortigen Premier Liga geraten, darunter Zenit St. Petersburg, FK Krasnodar und ZSKA Moskau.

Beckers Berater-Agentur sagte dem Portal „Football 24“: „Er spricht Russisch, und dank seiner Herkunft ist ein Wechsel in die RPL (Russische Premier Liga, Anm. d. Red.) möglich. Viele Agenten aus Russland haben angerufen und gesagt, dass es ein großes Interesse an Vitalie gibt.“

Laut „fussballtransfers.com“ soll sich aber nicht nur dort Interesse regen. Zu den Kandidaten auf einen Becker-Wechsel innerhalb Deutschlands soll der FC gehören.

Vitalie Becker blickt nach einem Schalke-Spiel ins Publikum.

Vitalie Becker gehört bei Zweitliga-Herbstmeister Schalke 04 zu den wichtigsten Säulen.

Köln hätte für das Profil des flexiblen Abwehrspielers, der auch innen verteidigen kann, zwar Bedarf, dürfte sich im Winter aber in erster Linie nach anderen Optionen umschauen. 

Dank der großen Schalker Aufstiegs-Aussichten dürfte ein Transfer des bis 2027 gebundenen Becker in der Winterpause höchstens bei einem unmoralischen Angebot denkbar sein. Für so eine Offerte wiederum befinden sich die russischen Vereine in einer deutlich besseren finanziellen Position als der FC.