Der 1. FC Köln verpflichtet ein hoffnungsvolles Sturm-Talent von Erzrivale Borussia Mönchengladbach. Auf der anderen Seite muss der FC aber auch einen Youngster Richtung Niederrhein ziehen lassen.
Deal unter ErzrivalenTalente von FC und Gladbach wechseln die Seiten

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Gladbachs Len Wörsdörfer im Duell mit Kölns Fynn Schenten.

„Bäumchen wechsel dich“ zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Während Transfers zwischen den beiden Erzrivalen bei den Profis eher Seltenheitswert haben, gehen in dieser Woche in der Jugend gleich zwei Wechsel über die Bühne.
Einer kommt, einer geht. Der FC holt Len Wörsdörfer. Der Stürmer hat das Kölner Interesse mit einer starken Tor-Quote von 13 Toren in 17 Pflichtspielen für die A-Junioren geweckt.
Len Wörsdörfer verstärkt Kölner U21
Der 1.91-Meter-Mann kann zudem schon zehn Einsätze (ein Tor, eine Vorlage) für Borussias Amateure in der Regionalliga vorweisen. In Köln ist er – wie auch der kürzlich verpflichtete David Okpodu – zunächst ebenfalls für die zweite Mannschaft vorgesehen.
„Wir verfolgen den Weg von Len bereits einige Zeit und freuen uns nun sehr über die Verpflichtung. In der vergangenen Saison hat Len eine außergewöhnliche Scorerquote erzielt und zudem schon Erfahrung im Seniorenbereich gesammelt. Er bringt sowohl fußballerisch als auch körperlich sehr spannende Voraussetzungen mit ans Geißbockheim“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor beim FC.
Während Wörsdörfer kommt, schlägt ein anderes Talent den entgegengesetzten Weg ein. Simon Neugebauer verlässt die FC-Akademie und schließt sich dem Fohlenstall an.
Der 17-Jährige kam in der abgelaufenen Saison in der U17 zum Einsatz, erzielte in 25 Spielen elf Tore und gab sechs Vorlagen. Sowohl der Spieler als auch der FC besaßen eine Option, den Vertrag zu verlängern. Doch beide Seiten entschieden sich dazu, die Option verstreichen zu lassen.
Neugebauer wechselt demnach ablösefrei an den Niederrhein. Für den Außenbahnspieler, der in Köln mit Eymen Erdogan (türkischer U-Nationalspieler) und Luca Mijatovic (österreichischer Nationalspieler) starke Konkurrenz vor der Nase hatte, ist es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der gebürtige Aachener wechselte im Sommer 2024 aus Gladbach nach Köln und macht nun wieder den Schritt zurück.

