Abo

Pleite in StuttgartFC schiebt Karnevals-Frust: „Ging nur ums Überleben“

Karnevals- und Topspiel-Niederlage für den 1. FC Köln! Am 22. Spieltag gab es beim VfB Stuttgart eine 1:3-Niederlage. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel.

Topspiel am Karnevalswochenende – am Ende gab es für den 1. FC Köln nichts zu feiern. Am 22. Spieltag mussten die Kölner beim VfB Stuttgart eine 1:3-Niederlage einstecken.

Sowohl in Bundesliga-Topspielen um 18.30 Uhr als auch am Karnevalswochenende gab es für den FC jeweils das sechste Spiel ohne Sieg.

1. FC Köln verliert beim VfB Stuttgart: Die Stimmen zum Spiel

Ermedin Demirovic (15. Minute/84.) und Deniz Undav (90.+2) erzielten die Tore für die Hausherren, Ragnar Ache traf in der 79. Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel:

FC-Keeper Marvin Schwäbe (30): „Es ist absolut ernüchternd. Die ersten 20 Minuten ging es gefühlt nur ums Überleben. Dann haben wir relativ gut ins Spiel gefunden, wenn auch spät, aber es ging eigentlich ganz gut. Wir haben dann auch unsere Chancen gehabt. Ich glaube, es war so weit in Ordnung. In der zweiten Hälfte, erkämpfen wir uns gut das 1:1. Ich glaube, das war zu dem Zeitpunkt dann auch irgendwie ein Stück weit verdient. Nach unserem Ausgleich sind wir dann ein wenig zu passiv geworden. Stuttgart ist einfach zu gut, wenn wir uns hinten reinfallen lassen.“

Kölns Trainer Lukas Kwasniok (44): „Täglich grüßt das Murmeltier, oder samstagabendlich. Die Jungs opfern sich auf, sie sind nah dran, und am Ende ziehen wir den Kürzeren. Gerade nachdem wir das 1:1 erzielt haben, haben wir schon das Gefühl gehabt, das Ding geht eher in unsere Richtung. Und dann hat der VfB halt eine sensationelle Aktion. Da hat man die Qualität der Jungs gesehen. Das hat uns dann am Ende halt gekillt und deswegen stehen wir jetzt da zum wiederholten Male. Sagen: ,Hey, es fehlt nicht viel‘. Aber es fehlt halt leider aktuell ein bisschen was, um gegen die Besten dann nicht nur gut auszusehen, ein offenes Spiel zu bestreiten und abzuliefern, sondern eben auch Punkte mitzunehmen.“

FC-Allrounder Jan Thielmann (23): „Ich glaube, wir haben ein gutes Spiel gemacht. Die ersten 20 Minuten schwierig reingefunden, dann gegen Ende der ersten Halbzeit sind wir gekommen, haben unsere Torchancen herausgespielt. Die eine oder andere hätten wir nutzen können. Dann haben wir eine gute Druckphase und treffen, haben gefühlt alles im Griff – und dann kriegen wir wieder zwei Gegentore, was unter dem Strich definitiv zu vermeiden war.“

Kölns Stürmer Marius Bülter (32): „Es ist bitter, weil wir nah dran waren, den Punkt mitzunehmen. Ich glaube, aufgrund der 2. Halbzeit wäre es auch verdient gewesen. Deswegen extrem bitter, so am Ende zu verlieren. Wir arbeiten weiter.“

FC-Torschütze Ragnar Ache (27): „Man hofft natürlich immer, dass es reicht, aber am Ende hat es dann nicht gereicht. Ich würde sagen, wir waren in einer guten Phase, wir haben es gut gemacht, wir schießen das Tor und dann denken wir auch, es wäre mehr möglich, aber am Ende des Tages kriegen wir noch zwei Gegentore und verlieren das Spiel einfach.“

Stuttgarts Doppeltorschütze Ermedin Demirovic (27): „Köln hat es gut gemacht. Wir hatten eigentlich eine gute Phase, die ersten 25 Minuten, und dann verlieren wir so ein bisschen den Faden. Dann wurden wir so ein bisschen reingedrückt, werden natürlich dann auch ungeduldig, weil wir zu Hause spielen und uns vorgenommen haben, das Spiel mehr zu machen. Ich freue mich, dass wir gewonnen haben und ich der Mannschaft helfen konnte.“

VfB-Innenverteidiger und Ex-Kölner Jeff Chabot (28): „Wir kommen nicht gut aus der Kabine raus, hatten zu wenig Energie. Beim 1:1 sehe ich auch nicht gut aus. Das passiert mir eigentlich nicht so oft, dass solche Pässe passieren, dass sie zu kurz kommen. Eigentlich kommen sie zu lang, aber der Ball ist ein bisschen verhungert. Trotzdem sind wir glücklich, dass wir die drei Punkte haben.“

Maximilian Mittelstaedt (VfB Stuttgart) schob Ragnar Ache (1. FC Köln) im Strafraum mit den Armen weg.

Elfer-Wut beim FC

Pfiff blieb aus! Ache & Kwasniok fassungslos