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„Wunsch Vater des Gedanken“FC-Neuzugänge? Kwasniok reagiert auf Transfer-Frage

Der 1. FC Köln befindet sich im Trainingslager in La Nucia, allerdings noch ohne Neuzugänge. Trainer Lukas Kwasniok reagierte auf die Transfer-Frage.

Der erste Tag im Trainingslager des 1. FC Köln in La Nucia ist vobei!

Ein großer Wunsch der Fans ist dabei ausgeblieben: Denn zum Start des Spanien-Camps war kein Neuzugang mit an Bord. Thomas Kessler telefonierte während der ersten Einheit zwar hektisch am Spielfeldrand, doch einen Vollzug konnte er am Abend (noch) nicht vermelden.

1. FC Köln: Kommen Neuzugänge ins Trainingslager?

Es soll zwar mit gleich zwei Spielern eine Einigung bestehen, doch bislang stellen sich die jeweiligen Klubs der Transferziele noch quer.

„Wir sind am werkeln, aber der Winter-Transfermarkt ist echt komplex. Vereine tun sich aufgrund des Afrika-Cups deutlich schwerer, Spieler abzugeben, obwohl sie einen großen Kader haben“, gibt Lukas Kwasniok Einblicke in die intensiven Bemühungen.

Der FC-Trainer ließ noch mal konkret durchblicken, dass vor allem Spieler für den Defensivverbund gesucht werden. „Es ist kein Geheimnis, dass wir aufgrund der Verletzungen einen gewissen Bedarf im hinteren Bereich haben“, sagt Kwasniok.

Der hat sich kurzfristig vor Weihnachten ergeben. Da war die Zwei-Spiele-Sperre Gin Rav van den Berg genauso wenig abzusehen wie die Komplikationen bei Joel Schmied. „Bei Joel war der Wunsch Vater des Gedanken, dass er hier wieder vollumfänglich mitmachen kann“, gibt Kwasniok zu.

Daher muss er mindestens in den nächsten beiden Spielen auf van den Berg UND Schmied verzichten, wobei der Schweizer auf jeden Fall auch noch das Mainz-Spiel verpassen wird. „Ich war noch nie jemand, der geklagt hat, wenn jemand ausgefallen ist. Meine Aufgabe ist es, kreative Lösungen zu finden. Ich bin davon überzeugt, dass man auch damit Spiele gewinnen kann“, sagt Kwasniok.

Der Kölner Coach sieht die Mannschaft also auch so gewappnet für den Abstiegskampf, selbst wenn in den nächsten Tagen und Wochen kein Neuer mehr dazustoßen wird.

Sportdirektor Kessler tut hinter den Kulissen aber alles dafür, dass sein Trainer bald schon eine oder zwei Alternativen mehr zur Verfügung hat.