Said El Mala steht nicht im Kader der deutschen Nationalmannschaft. Während Dietmar Hamann die Entscheidung kritisiert, stellt Stefan Effenberg entsprechende Konsequenzen in Aussicht.
El Mala nicht nominiertEffenberg fordert Köln-Abgang: „Muss den FC verlassen“
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Nicht nur beim 1. FC Köln ist Said El Mala (19) in aller Munde. Obwohl Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) den Offensivspieler bei seiner Kader-Nominierung am Donnerstag (19. März 2026) nicht konkret erwähnte, sprachen anschließend etliche Experten über die Personalie.
Bei den letzten Länderspielen des vergangenen Jahres war El Mala von Nagelsmann für einige Trainingstage erstmals nominiert worden, ein Debüt beim 2:0 in Luxemburg war ihm allerdings nicht vergönnt.
Weidenfeller wirbt für Geduld bei Said El Mala
Aussagen des Bundestrainers in einem „Kicker“-Interview vor zwei Wochen und die daher schon erwartbare Nicht-Nominierung sorgten nun aber für einen Dämpfer der WM-Hoffnungen beim Flügelstürmer.
Am deutlichsten für El Mala positionierte sich am Donnerstag Sky-Experte Dietmar Hamann (52), der gegenüber dem Sender erklärte: „Er hat für Köln neun Tore gemacht und seine Entwicklung geht stetig bergauf. Ich sehe keine Argumente, ihn nicht mitzunehmen.“
Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg (57) erklärte in seiner Kolumne bei „t-online“, dass noch die Erfahrung im Vergleich zu den Positions-Konkurrenten des Kölners fehle: „Das wird bei Nagelsmann nämlich den Ausschlag gegeben haben, auf El Mala zu verzichten.“
Effenberg ging allerdings noch einen deutlichen Schritt weiter und stellte in Aussicht, dass die Nicht-Nominierung die Transfer-Pläne von El Mala befeuern müssen: „Der wird sich nun weiter überlegen: Was muss ich machen, um es in den Kader zu schaffen? Und da wird es zwangsläufig darauf hinauslaufen, dass er den 1. FC Köln verlassen muss.“
El Mala sollte „eher früher als später wechseln“, regte Effenberg sogar an, da der Spieler für seine weitere Entwicklung „ein anderes Blickfeld als den Abstiegskampf in der Bundesliga“ benötige.
Anders sah es Weltmeister Roman Weidenfeller (45), der im „Triple“-Talk auf Sky um Geduld warb. „Er braucht vielleicht noch ein bisschen Zeit“, betonte der langjährige BVB-Torhüter: „Said kommt mehr von der Bank. Er soll jetzt mit dem 1. FC Köln erst einmal versuchen, in der Bundesliga zu bleiben, und dann spielt die Zeit für ihn.“



