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„Bester Torhüter aller Zeiten“DFB-Star Kimmich hat kein Verständnis für die Neuer-Diskussion

WM-Vorbereitung der Fußball-Nationalmannschaft

Copyright: Federico Gambarini/dpa

Bei der WM gesetzt: DFB-Kapitän Joshua Kimmich.

Kimmich platzt der Kragen! Klare Ansage in der Neuer-Debatte

Kimmich platzt der Kragen! Die ewige Leier um Manuel Neuer geht dem DFB-Anführer gehörig gegen den Strich. Im Quartier in Herzogenaurach findet er jetzt klare Worte – eine Ansage, die sitzt.

Joshua Kimmich (31) findet es unbegreiflich. Für ihn ist die Auseinandersetzung um das Comeback von Keeper Manuel Neuer (40) absolut unnötig. Der Spielführer des Nationalteams erklärte: „Rein sportlich darf es die Diskussion nicht geben, weil wir als Deutschland die besten Spieler dabeihaben wollen“. Er könne die „ganze Diskussion“ nicht nachvollziehen.

Und Kimmich setzte noch einen drauf, schwärmte von seinem Mannschaftskameraden: „Der Manu ist der beste Torhüter aller Zeiten, ist immer noch einer der besten Torhüter der Welt.“ Die Debatte sei aus seiner Sicht viel zu negativ gefärbt. „Wir haben eigentlich kein Problem auf der Torhüterposition“, betonte Kimmich. Hinter Neuer stehe auch Oliver Baumann (35) aus Hoffenheim „bereit“.

Kimmich zeigt Herz für Konkurrent Baumann

Kimmich bewies aber auch Einfühlungsvermögen für den zurückgestuften Oliver Baumann. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte ihn ja eigentlich als Nummer 1 für die Weltmeisterschaft geplant. Kimmichs Aussage dazu ist ein echter Hammer: „Ich wäre enttäuscht, wenn er nicht enttäuscht gewesen wäre.“

Für das riesige Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hatte Nagelsmann den Torwart Neuer nach einer zweijährigen Abwesenheit wieder ins DFB-Team berufen. Bekanntgegeben wurde dieser Entschluss erst im Anschluss an den finalen Spieltag der Bundesliga. Das sorgte für deutliche Kritik am Kommunikationsstil des Bundestrainers.

Test ohne Neuer – Titelträume? Kimmich bremst

Im bevorstehenden Test am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) in Mainz gegen die finnische Auswahl muss der Cheftrainer allerdings noch ohne Neuer auskommen. Eine Wadenverhärtung zwingt ihn zur Pause, weshalb Baumann für ihn einspringen wird.

Über einen eventuellen WM-Titel möchte Kimmich aktuell gar nicht reden. Er sieht die deutsche Mannschaft nicht in der Rolle des Top-Favoriten. „Wir sollten jetzt nicht über irgendwie Finale oder den Titel nachdenken“, warnte er. „Irgendwo ist das ein Traum und ein Ziel, was jeder im Kopf hat. Aber das bringt uns am Anfang des Turniers nicht vorwärts.“ Viel wichtiger sei es, den Fokus auf die eigene Spielweise zu legen.

Im Anschluss an die finalen Testpartien gegen Finnland sowie am 6. Juni in Chicago gegen die Vereinigten Staaten beginnt für das DFB-Team am 14. Juni in Houston mit dem Spiel gegen Curaçao die WM. Die Elfenbeinküste (am 20. Juni in Toronto) und Ecuador (am 25. Juni im Stadion von East Rutherford) sind die übrigen Gegner in der Gruppenphase. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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