Abo

+++ Liveticker +++ Köln gegen St. Pauli live FC liegt zurück – Stürmer muss verletzt raus

+++ Liveticker +++ Köln gegen St. Pauli live FC liegt zurück – Stürmer muss verletzt raus

Eichner, Toppmöller und Co.Trotz Wagner: FC spricht mit anderen Trainern

René Wagner hat beim 1. FC Köln die große Chance auf einen ersten großen Vertrag als Cheftrainer. Doch erst einmal muss er den Klassenerhalt schaffen. Im Hintergrund wird auch mit anderen Trainern gesprochen.

Beim 1. FC Köln hat man nach dem Aus von Trainer Lukas Kwasniok (44) die Verantwortung auf die Schultern von Trainer-Neuling René Wagner (37) gelegt. Vor dem Spiel sprach Kölns Geschäftsführer Thomas Kessler (40) über die Personalie.

Wagner ist erst einmal Interimstrainer bis zum Saisonende. Danach winkt ihm ein erster großer Vertrag (EXPRESS.de berichtete). Kessler untermauerte am Freitagabend (17. April 2026) vor dem Spiel auf St. Pauli im Gespräch mit Sky: „Wir haben René die Verantwortung in dieser schwierigen und wichtigen Zeit gegeben, weil da eine Überzeugung hintersteckt. Ich war lange mit ihm im Austausch, seit seiner Zeit, als er den FC verlassen hatte.“

Thomas Kessler hat den Trainermarkt im Blick

Nach den ersten Wochen als Cheftrainer ist Kessler begeistert von Wagner: „Alles, was ich mir vorgestellt habe, setzt er um. Die Ergebnisse in den letzten beiden Spielen waren auch gut. Aber wir haben noch wichtige Spiele vor der Brust. Wir müssen uns extrem fokussieren und dann setzen wir uns zusammen und schauen, wie es weitergeht.“

Wagner hat die große Chance, mit der Rettung auch einen langfristigen Vertrag zu bekommen. Doch Kessler machte kein Hehl daraus, dass er auch mit anderen Trainern spricht. Sky brachte einige Kandidaten ins Spiel: Christian Eichner, Sandro Wagner oder Dino Toppmöller.

Kessler sagte auf die Frage, ob er schon Gespräche mit einigen Trainern führt: „Naja, es liegt in meiner Verantwortung. Aber das weiß auch jeder Cheftrainer, der bei uns unter Vertrag steht, dass ich mich grundsätzlich immer auch mit anderen Cheftrainern auseinandersetze. Und wenn sich die Möglichkeit ergibt, auch mal das ein oder andere Gespräch führe.“

Kessler betonte: „Das mache ich nicht alleine. Ich habe ein sehr gutes Team am Geißbockheim. Da geht es nicht nur um den Cheftrainer, sondern auch um Kaderplanung und alle Positionen. Da ist man in einem permanenten Prozess und macht sich Gedanken, was im Fall X passieren kann.“

Der Kölner Sportchef betonte aber nochmals, dass Wagner aktuell die absolute A-Lösung ist: „Wir haben absolutes Vertrauen in René und das Team. Wir sind gut reingestartet, jetzt geht es darum, das fortzuführen. In so einer Situation jemandem das Heft des Handelns in die Hand zu geben, das machst du nicht, wenn du keine Überzeugung hast, dass es funktionieren kann. Aber am Ende ist es die Fußball-Bundesliga. Ich habe die Verantwortung, die besten Entscheidungen drumherum zu treffen. Wir schauen uns die kommenden Wochen an, dann werden wir in Ruhe überlegen.“

Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (1. FC Köln) vor dem Duell gegen St. Pauli im Sky-Interview.

„Auch wenn ich mich nicht beliebt mache“

Kessler spricht über Pauli-Erinnerung