Bayern-Hammer um DFB-Star? Er macht komplett dicht
„Ich bin jetzt hier“DFB-Star Brown blockt alle Fragen zu einem Bayern-Wechsel ab

Copyright: Tom Weller/dpa
Jung, schnell und umworben: Nathaniel Brown (r) in Aktion beim 4:0 gegen Finnland. (Archivild)
Transfer-Hammer um DFB-Talent Nathaniel Brown (22)! Ausgerechnet vor der WM kocht die Gerüchteküche hoch: Zieht es ihn zum FC Bayern? Der Nationalspieler reagiert auf die Spekulationen – und zwar glasklar.
Der Linksverteidiger hatte sich eigentlich auf Fragen zu seinen Ambitionen für die WM-Startelf eingestellt. Aber dann kam alles anders: Nach dem Training wurde er in der Presserunde sofort mit dem Interesse des deutschen Meisters konfrontiert. Berichte von Sky und der „Bild“-Zeitung machten die Runde, wonach eine mündliche Übereinkunft mit dem FC Bayern für einen Kontrakt bis 2031 bereits existiere. Im Raum steht eine Transfersumme von mehr als 60 Millionen Euro für den Spieler von Eintracht Frankfurt.
Bayern-Gerüchte? Brown macht komplett dicht
Der gebürtige Oberpfälzer, dessen Karriere bei Eintracht Frankfurt steil nach oben ging, zeigte den Spekulationen aber die kalte Schulter. Er wiegelte bestimmt ab: „Ich konzentriere mich voll und ganz auf die WM. Deswegen werde ich das jetzt auch nicht kommentieren. Ich bin jetzt hier“. Die Weltmeisterschaft habe für ihn absolute Priorität.
Selbst als Journalisten nachhakten, ob eine Entscheidung über seine Zukunft vor Turnierstart wünschenswert sei, blieb er bei seiner Haltung. Seine schroffe Erwiderung: „Wie gesagt, es geht um die WM, und darum kümmere ich mich jetzt“. Ein Abwehrspieler durch und durch.
Klare Kante: Deutschland statt USA
Der ganze Wirbel rückt Brown vor dem letzten WM-Test am Samstag (20.30 Uhr/RTL) gegen die USA zusätzlich ins Rampenlicht. Das Duell ist für ihn speziell, da sein Vater aus den USA stammt, auch wenn kein Kontakt zwischen ihnen besteht. Eine Karriere im Trikot der US-Nationalmannschaft wäre für ihn ebenfalls eine Option gewesen.
Seine Entscheidung stand jedoch nie zur Debatte. Brown stellte unmissverständlich fest: „Für mich war immer klar, dass ich für Deutschland spielen will“. Hier ist seine Mutter zu Hause, hier ist er groß geworden. Trotzdem gefällt ihm der Aufenthalt in den Vereinigten Staaten, er findet es „cool“.

Copyright: Federico Gambarini/dpa
Nathaniel Brown spricht bei einer Medienrunde im DFB-Trainingslager. (Archivbild)
Nationalcoach Julian Nagelsmann dürfte jetzt genau beobachten, wie der junge Spieler mit dem zunehmenden Medienrummel um ihn klarkommt. Brown selbst bleibt cool und sagt: „Mich beeinflusst das nicht. Ich freue mich extrem, dass ich bei der Nationalmannschaft dabei bin.“
Unabhängig von den Transferspekulationen zählt Brown zu den aufregendsten Akteuren in der DFB-Auswahl: Er ist pfeilschnell, jung und bestens in Form. Beim jüngsten 4:0-Erfolg über Finnland stand er in der Startformation. Die Verantwortlichen in Frankfurt, wo sein Arbeitspapier bis 2030 gültig ist, werden gespannt verfolgen, wie der Wert ihres Talents in nächster Zeit explodieren könnte – besonders dann, falls Brown tatsächlich bei der Weltmeisterschaft Spielzeit erhält. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
