VfL-Coach Strobl: Klopp-Vergleich? „Bin meilenweit weg“
Neuer Coach bremst EuphorieVfL-Trainer Strobl lehnt Vergleiche mit Klopp und Nagelsmann ab

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Tobias Strobl ist heiß auf seine Aufgabe beim VfL Wolfsburg.
Die anwesenden Journalisten zeigten sich sichtlich verblüfft. Als Tobias Strobl, der neue Trainer des VfL Wolfsburg, bei seiner offiziellen Vorstellung mit Vergleichen zu Bundestrainer Julian Nagelsmann oder dem Erfolgscoach Jürgen Klopp konfrontiert wurde, lieferte er eine entwaffnend offene Reaktion.
„Der erste Impuls ist schon: geil. Aber der zweite Impuls, die Realität, ist nein. Da bin ich meilenweit von entfernt“, machte Strobl unmissverständlich klar. Anstatt in die Fußstapfen von anderen zu treten, verfolgt er ein eigenes Credo: „Ich will meine beste Version sein.“
Vom Underdog zum Hoffnungsschimmer
Der aus Ingolstadt stammende Coach war zuletzt beim Drittliga-Club SC Verl tätig. Dort hätte er das Team mit mitreißendem Fußball beinahe in die Zweite Liga katapultiert. Aus diesem Grund gilt er in der Branche als enorme Trainer-Begabung, was die Parallelen zu den Top-Namen erklärt.
Bei den Wölfen tritt er die Nachfolge von Dieter Hecking an, welcher den Verein nicht vor dem Sturz aus der höchsten Spielklasse bewahren konnte. Die brisante Note: Hecking fungiert nun als Geschäftsführer Sport und ist somit Strobls unmittelbarer Vorgesetzter.
Kompletter Neuaufbau nach dem Absturz
Strobl steht nun vor einer gewaltigen Mission. Er hat den Auftrag, den gestrauchelten VW-Club nach dem Abstieg wieder auf Kurs zu bringen. Dies erfordert allerdings einen tiefgreifenden Umbau der Mannschaft. Eine Schwierigkeit, deren er sich vollkommen bewusst ist.
„Wir haben eine Klarheit, was wir wollen. Und wir haben eine Klarheit, was wir brauchen“, erläuterte der neue Trainer im Hinblick auf die kommende Transferphase. „Und jetzt müssen die Spieler auch charakterlich zusammen und zum VfL passen.“
Zu spezifischen Namen wie Robert Glatzel, der Gerüchten zufolge vom Hamburger SV kommen könnte, oder den erfahrenen Profis Maximilian Arnold und Christian Eriksen wollte sich Strobl allerdings nicht äußern. (dpa/red)
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