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„Das ist ein Finale“ Für Pokal-Kohle und Berlin-Traum: FC muss Auswärts-Bock umstoßen

Steffen Baumgart trainiert den 1. FC Köln am Geißbockheim.

Steffen Baumgart und sein 1. FC Köln am Dienstag (26. Oktober 2021) während der Vorbereitung auf den VfB Stuttgart

In der Bundesliga wartet Steffen Baumgart noch auf seinen ersten Auswärtssieg mit dem 1. FC Köln. Klappt's im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart?

Köln. Es geht um den Traum von Berlin und eine stattliche Summe für die FC-Kasse. Köln will am Mittwochabend (27. Oktober 2021) beim VfB Stuttgart (20.45 Uhr, Sky) unbedingt das Pokal-Achtelfinale klarmachen! Dafür müssen die Jungs von Steffen Baumgart (49) jetzt auch auswärts liefern.

Steffen Baumgart will FC-Siege gegen VfB Stuttgart und Borussia Dortmund

Im heimischen Rhein-Energie-Stadion feiert der FC ein Fußballfest nach dem anderen, ist noch ungeschlagen und mit elf Punkten die Nummer vier der Bundesliga. „Das ist unser Wohnzimmer und da kann man nicht so einfach gewinnen“, sagt Torjäger Anthony Modeste (33).

Doch in der Fremde wartet Köln-Coach Baumgart noch auf den ersten echten Sieg. Nur zwei Punkte in der Liga (Platz 16 in der Auswärtstabelle) und zum Pokal-Auftakt bei Viertligist Jena musste Köln den Umweg übers Elfmeterschießen nehmen (1:1 nach 90 Minuten).

Nun stehen mit Stuttgart und Borussia Dortmund (Samstag, 30. Oktober, 15.30 Uhr) zwei Auswärts-Kracher in vier Tagen auf dem Programm. Baumgarts Ziel: „Beide Spiele gewinnen. Wir sind in der Lage dazu, die Mannschaft muss es nur umsetzen.“

Und wo soll der Auswärts-Bock umgestoßen werden, wenn nicht in Stuttgart? Nirgendwo hat der FC in diesem Jahrtausend häufiger gewonnen als beim VfB (sieben Siege in 13 Spielen).

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1. FC Köln gewinnt traditionell gerne beim VfB Stuttgart

„Wir wollen alles daransetzen, die nächste Runde zu erreichen. Aber wir wissen natürlich auch, wie schwer das wird. Das ist ein Auswärtsspiel bei einem Bundesligisten“, sagt Baumgart, der keinen Hehl daraus macht, dass er mit dem FC bis nach Berlin will.

In der Liga steht Stuttgart fünf Plätze hinter Köln, hat aber nur drei Zähler weniger geholt. „Ich sehe die Chancen bei 50:50“, so Baumgart, der warnt: „Wir haben in den letzten beiden Spielen gesehen, was uns in Schwierigkeiten bringt. Und genau in diesen Situationen ist Stuttgart stark. Das ist eine Mannschaft, die spielerisch sehr gut ist und ein schnelles Umschaltspiel hat.“

Neben dem Traum vom ersten Finaleinzug seit 1991 (Pleite im Elfmeterschießen gegen Bremen) geht es für seinen FC zunächst mal um eine nach den Corona-Verlusten dringend benötigte Prämie: Fürs Weiterkommen winken mehr als 500.000 Euro. Rechnet man die (geteilten) Zuschauer-Einnahmen aus dem Achtelfinale dazu, könnte sich sogar eine siebenstellige Summe ergeben. Die darf sich der klamme FC nicht entgehen lassen!

„Das ist ein Finale, eine Pokal-Runde kann man nur einmal spielen“, betont Baumgart und macht deutlich, was er in Stuttgart erwartet: „Mutig sein, klar sein und Torchancen erarbeiten. Es muss zu sehen sein, dass wir in die nächste Runde wollen.“

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