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Kein Kölner dabei FC kommentiert Flicks DFB-Aufgebot: „Gibt's Probleme mit der Staatsbürgerschaft?“

Benno Schmitz und Kollegen haben Spaß beim FC-Training.

Benno Schmitz (2. v. r., hier am 4. Januar 2022) vom 1. FC Köln wurde von Hansi Flick nicht ins DFB-Aufgebot für die Spiele in der Nations League berufen.

Der 1. FC Köln hat einige Nationalspieler im Kader – jedoch trotz verschiedener Kandidaten aktuell keinen, der zur deutschen Mannschaft eingeladen wird. Führte nun dazu, dass der FC auf Twitter Richtung DFB stänkerte.

Wieder nix! Trotz einer überragender Saison hat es kein Kicker vom 1. FC Köln ins letzte DFB-Aufgebot dieser Spielzeit geschafft. Selbst Benno Schmitz (27) schaffte es nicht in den 26-Mann-Kader von Bundestrainer Hansi Flick (57), obwohl Rechtsverteidiger in Deutschland inzwischen rar gesät sind.

Weil Benno Schmitz im Kader fehlt: 1. FC Köln stichelt gegen den DFB

Weil Schmitz' starke Leistungen (bisher) nicht honoriert werden, reagiert der FC nun mit Humor. Viele Köln-Fans hatten schon länger eine Berufung des Rechtsverteidigers gefordert, nun kommentierte gar der Klub selbst via Twitter das DFB-Aufgebot. Unter dem Post zur Kader-Nominierung fragten die Geißböcke schnippisch: „Gibt's beim kölschen Cafú noch Probleme mit der doppelten Staatsbürgerschaft?“

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Worauf der FC mit einem Augenzwinkern anspielt: Mit seinen starken Leistungen erinnerte Schmitz an die brasilianische Rechtsverteidiger-Legende Cafú (51), der für seine Offensivqualitäten berühmt war – von ihm bekam der Köln-Kicker seinen Spitznamen. Brasilianische Spielweise, deutscher Pass. Schmitz als Ur-Bayer wäre natürlich für Deutschland spielberechtigt, wenn Flick ihn denn ließe. Doch bisher hat der Bundestrainer keine Verwendung für ihn.

Benno Schmitz: Unter Steffen Baumgart zum FC-Leistungsträger

Dabei vollzog Schmitz unter Coach Steffen Baumgart (50) einen krassen Leistungssatz, entwickelte sich nach zuvor durchwachsenen FC-Jahren seit seinem Leipzig-Wechsel 2018 zum absoluten Leistungsträger. War er vorher lange nur Mitläufer, übernimmt Schmitz unter Baumgart spielerisch Verantwortung und konnte seine vorher oft deutlichen Tempo-Defizite mit taktischer Raffinesse ausgleichen. In 31 Liga-Partien sammelte der „kölsche Cafú“ fünf Vorlagen.

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Belohnt wurde der 27-Jährige mit einer Vertragsverlängerung bis 2024 – aber bisher eben nicht mit einer Flick-Nominierung. Die hätte vom FC sonst wohl Salih Özcan (24) bekommen, der sich aber im März für die Türkei entschied.

Statt beispielsweise mit Schmitz Neues zu wagen, hat Flick ein Aufgebot ganz ohne frische Gesichter berufen. Da Bayern-Star Joshua Kimmich (27) weiterhin im Mittelfeld lenken soll, werden die vakante Position rechts hinten in den anstehenden Nations-League-Partien voraussichtlich wieder wahlweise Thilo Kehrer (25), Lukas Klostermann (25), Jonas Hofmann (29) oder Benjamin Henrichs (25) übernehmen. (kmh/kem)

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