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„Über Jahre mein Baby“ FC-Boss Keller über emotionale Rückkehr – was er mit dem Jahn-Coach besprach

Christian Keller auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Jahn Regensburg

FC-Geschäftsführer Christian Keller (hier am 28. Juli 2022) freut sich auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub Jahn Regensburg. 

Christian Keller steht in der ersten Runde des DFB-Pokals vor der emotionalen Rückkehr nach Regensburg. Der Sportboss des 1. FC Köln hat immer noch eine ganz besondere Beziehung zum kommenden Gegner.

Für den 1. FC Köln ist es der Pflichtspiel-Auftakt in die Saison 2022/23, für Christian Keller (43) ist die erste Pokalrunde beim SSV Jahn Regensburg (Samstag, 15.30 Uhr, Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) dazu noch die unfreiwillige Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.

Erstmals sitzt der gebürtige Schwarzwälder als Gegner auf der Tribüne im Jahnstadion. Wie gerne hätte sich der Kölner Sportboss ein anderes Los in der ersten Runde gewünscht.

Christian Keller vor emotionaler Rückkehr nach Regensburg

Sportlich – der Jahn ist nach zwei Spieltagen überraschender Tabellenführer in der 2. Liga – aber auch emotional. „Es war über viele Jahre hinweg mein Baby. Wir sind aus dem Nirgendwo gekommen und haben aus einem kleinen Standort einen soliden Zweitligisten geformt. Ich habe viele zwischenmenschliche Beziehungen aufgebaut, die ein Leben lang bestehen bleiben werden. Es gibt viele Menschen, die mir noch sehr wichtig sind“, sagte Christian Keller vor dem Wiedersehen.

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Und andersrum auch! Denn der Köln-Boss verriet auf der Pressekonferenz vor dem Spiel, dass er sich vor Anfragen um ein Wiedersehen kaum retten könne.

Keller sagte: „Ich kriege jede Menge Nachrichten, wer sich alles mit mir treffen will. Wenn ich allen Anfragen nachkommen würde, müsste man in den nächsten beiden Wochen in Köln auf mich verzichten.“

Die Drähte zwischen Köln und Regensburg glühen vor dem Spiel also. Auch mit Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic (40) stand Keller in diesen Tagen noch in Kontakt. „Wir haben telefoniert und vereinbart, dass wir nach dem Spiel eine Cola trinken, egal wie es ausgeht. Aber mehr schaffe ich dann auch nicht.“

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Bei all den Sympathie-Bekundungen für seinen Ex-Arbeitgeber und dessen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterstreicht Keller aber auch nochmal deutlich seine Absichten, mit denen er nach Regensburg zurückkehrt: „Mein Fan-Dasein muss ruhen, das ist klar. Wir wollen gewinnen und eine Runde weitergekommen.“

Dass das kein leichtes Unterfangen wird, weiß nicht nur der Sportboss, sondern auch der Coach. Steffen Baumgart (50) stellt sich auf einen engen und umkämpften Pokal-Fight ein.

„Regensburg ist sehr gut und agiert auf einem Fundament, was sie sich über Jahre aufgebaut haben. Sie sind sehr aggressiv und sehr körperlich. Sie spielen sehr schnell auf das 1:0 und sie haben eine sehr, sehr gute Größe auch bei Standards. Wir wissen, dass mit Regensburg eine sehr gute Mannschaft auf uns zukommt.“

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