Der 1. FC Köln hat vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg eine wichtige Vertragsverlängerung eingetütet. Trotz anderer Angebote hat sich Top-Talent Fynn Schenten für einen Verbleib am Geißbockheim entschieden.
Berater am GeißbockheimFC verlängert langfristig mit Top-Talent

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Der Spielerberater Cedric Mferi von Fynn Schenten kommt zum Geißbockheim zwecks Vertragsverlängerung.
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Der 1. FC Köln hat ein wichtiges Zeichen für die Zukunft gesetzt. Nach längeren Verhandlungen ist es Thomas Kessler und Lukas Berg gelungen, den Vertrag mit Top-Talent Fynn Schenten, der im Sommer ausgelaufen wäre, zu verlängern.
EXPRESS.de erwischte Schenten-Berater Cedric Mferi am Donnerstagmittag auf dem Weg zur Vertragsunterzeichnung. Der erste Profivertrag des 18-jährigen Stürmers ist bis 2030 datiert.
Kwasniok schwärmt von Schentens Fähigkeiten
Damit honoriert der Klub die rasante Entwicklung des Angreifers. Nachdem Schenten in der Nachwuchsliga, aber vor allem auch in der Uefa Youth League, überzeugen konnte (4 Spiele, 5 Tore), zog Trainer Lukas Kwasniok den Youngster im Dezember zu den Profis hoch.
Schenten stand gegen Union Berlin erstmals im Kader und feierte dann im Trainingslager in Spanien seinen „Durchbruch“. Kwasniok schwärmte: „Dieses Profil mit Tiefgang, körperlicher Wucht und Tempo haben wir sonst in der Form nicht.“
Mit den auffälligen Leistungen verdiente er sich dann auch sein Profi-Debüt. Am 10. Januar 2026 stand Schenten beim 2:2 im Bundesligaspiel beim 1. FC Heidenheim prompt in der Startformation. Es folgten Joker-Einsätze gegen die Bayern und den SC Freiburg.
Vor dem Highlight-Spiel in der Königsklasse der Junioren gegen Inter Mailand am Mittwoch, das inzwischen ausverkauft ist, herrscht nun endlich Klarheit über die Zukunft. Schenten, der als Achtjähriger vom SV Wachtberg (nahe Bonn) zum 1. FC Köln und seitdem alle Nachwuchsmannschaften durchlaufen hat, wird bei seinem Heimatverein die nächsten Schritte gehen.
Dafür ließ der Blondschopf diverse andere Angebote sausen. Denn nach seinem plötzlichen Blitz-Debüt bei den Profis wurde die Spielerseite in der letzten Zeit mit Anfragen überhäuft. Einige Vereine aus dem In- und Ausland versuchten vergeblich dazwischen zu grätschen.
Für Schenten war aber schnell klar, dass er in der Heimat reifen will, zumal er in Lukas Kwasniok einen Förderer an der Seite hat, der ihm das Vertrauen schenkt. Der FC-Coach hatte also auch einen gewissen Einfluss auf die Entscheidung der Kölner Sturm-Hoffnung.


