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Erste Profi-ErfahrungEx-FC-Talent wechselt von der 4. Liga zum Meister-Kandidaten

Antonio Verinac wurde am Geißbockheim in der Zweitvertretung des 1. FC Köln nicht glücklich. Jetzt wechselt er von der 4. Liga zu einem Meister-Kandidaten!

Lange bekam er fußballerisch keinen Fuß auf den Boden – hat er jetzt seinen lang ersehnten Karriere-Durchbruch geschafft?

Im Sommer 2023 wechselte Antonio Verinac (21) vom SSV Jeddeloh II zur Zweitvertretung des 1. FC Köln. Bei den Niedersachsen kam der Stürmer in der Vorsaison schon nur auf ein mageres Törchen in acht Einsätzen in der Regionalliga Nord.

Antonio Verinac ohne Erfolg beim 1. FC Köln

Und auch am Geißbockheim lief es nicht für ihn, in der Regionalliga West kam er – auch aufgrund von Verletzungen – nur auf neun Spiele, stand dabei insgesamt nur 230 Minuten auf dem Platz.

2024 war das Köln-Abenteuer für Verinac auch schon wieder vorbei, für ihn ging es zum ETSV Hamburg in die Oberliga. Und dort entdeckte der Mittelstürmer endlich wieder das Toreschießen für sich!

In der Oberliga Hamburg netzte er ganze 26 Mal in 29 Einsätzen ein, bereitete zudem zehn weitere Treffer vor. Das reichte aber nur für Platz fünf, der Aufstieg wurde weit verpasst.

Aber für Verinac ging es mit dem Wechsel zum VfB Lübeck trotzdem wieder eine Liga nach oben. In der Hansestadt an der Trave konnte der heute 21-Jährige weiter überzeugen, traf in der Hinrunde 2025 zwölfmal in 20 Spielen (plus eine Vorlage).

Durch seine Leistungen ist auch ein Erstliga-Klub auf ihn aufmerksam geworden: Verinac kickt ab sofort in der obersten Spielklasse der Schweiz!

Der FC St. Gallen verkündete am Mittwochmorgen (28. Januar 2026) die Verpflichtung des Deutsch-Kroaten. Unweit des Bodensees wird er jetzt seine ersten Schritte im Profifußball machen.

Robert Stilz, Sportchef des Schweizer Erstligisten, sagt zur Verpflichtung: „Antonio passt gut zu uns. Er ist ein gradliniger, athletischer und abschlussstarker Stürmer. Seinen Torinstinkt stellt er auch in der aktuellen Saison unter Beweis. Wir sind überzeugt von seinen Qualitäten und werden ihm helfen, bei uns die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen.“

St. Gallen steht in der Schweizer Super League nach 21 Spielen auf Platz drei, hat neun Punkte Rückstand auf Spitzenreiter FC Thun. Mit Verinacs Hilfe soll der Abstand jetzt verkleinert werden.

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