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„Da muss Köln ansetzen“So kann der FC Leverkusen in die Krise schicken

Tritt mit seinem Team gegen Bayer Leverkusen an: FC-Trainer René Wagner

Copyright: Herbert Bucco

Tritt mit seinem Team gegen Bayer Leverkusen an: FC-Trainer René Wagner

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Leverkusen wirkt verunsichert. Im Podcast „Wir waren klar besser“ geht es um die Frage, ob der FC die Schwächen von Bayer am Sonntag nutzen kann.

Leverkusen hat drei seiner vier jüngsten Pflichtspiele verloren, und vor dem Derby am Sonntag im Rhein-Energie-Stadion wächst der Druck. „Der FC hat wirklich die Möglichkeit, Leverkusen in die Krise zu schicken.“ So sieht es Bayer-Reporter Patrick Scherer im Podcast „Wir waren klar besser“ von Kölner Stadt-Anzeiger und Express.

Sein Gesprächspartner Christian Löer, Sportchef des Kölner Stadt-Anzeiger und FC-Reporter, fragt in der jüngsten Folge „Perspektivwechsel: Bayer 04 vor dem Duell mit dem FC“ zunächst nach, ob man bei Leverkusen nicht bereits von einer Krise sprechen könne.

Köln empfängt Leverkusen: „Das ist eine der Dinge, wo der FC ansetzen kann und muss“

Nach dem Pokalerfolg gegen Nürnberg, der nach einem 0:2-Rückstand gelang, verlor Leverkusen gegen Stuttgart und gegen Olympique Marseille.

Scherer erinnert an die Wochen davor, als die Mannschaft nach einem Sieg auf Kreta euphorisch wirkte: „Die Ansprüche in Leverkusen sind deutlich höher als das, was jetzt in den letzten zwei Wochen passiert ist.“

Hinzu kamen personelle Probleme. Gegen Marseille fehlten acht Profis, darunter drei offensive Außenspieler. Scherer hält das für eine echte Belastung im Rhythmus der englischen Wochen, warnt aber davor, die Lage nur mit Ausfällen zu erklären: „Das darf keine Ausrede dafür sein.“

Die größte Schwachstelle macht Scherer in der Defensive aus. Gegen Marseille fielen Tore nach Schüssen von der Strafraumkante, und Kapitän Eddie Tapsoba fand nach seiner Einschätzung nicht zu seiner Form. Löer kann das nachvollziehen: „Wenn einer an Tapsoba so leicht vorbeikommt, dann liegt’s an Tapsoba.“

Hier die aktuelle Folge anhören

Genau hier sieht Scherer die Chance für den FC: „Das ist eines der Dinge, wo der FC ansetzen kann und muss, Leverkusen zu ärgern: nämlich die Passivität.“ Der FC müsse die Räume nutzen, die sich zwischen Sechser und Innenverteidigung auftaten. Scherer rechnet damit, dass Trainer René Wagner genau das vorhat und Bayer „den Schneid abkaufen“ will.

Löer bekräftigt, dass der FC mit Mut auftreten sollte. „Es darf ja ruhig mal ein bisschen krachen und zur Sache gehen“, sagt er. Ob das reicht, um Leverkusen den letzten Stoß in eine echte Krise zu verpassen, entscheidet sich am Sonntag. (oke)