Said El Mala könnte den 1. FC Köln im anstehenden Transfersommer für eine klubinterne Rekordsumme verlassen. Jetzt hat Sportboss Thomas Kessler verraten, dass es ein ernsthaftes Angebot gibt.
Konkretes Angebot liegt vorWegen El Mala: Kessler ist jetzt „gesprächsbereit“
Aktualisiert:
Was passiert im Sommer mit Said El Mala (19)? Diese Frage stellen sich alle beim 1. FC Köln, das Juwel könnte dem Klub bei einem Abgang eine Rekordablöse einspielen.
Brighton war im letzten Sommer der erste größere Interessent, verbesserte sein Angebot in den folgenden Monaten auf bis zu 35 Millionen Euro. Beim FC ist man in Person von Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) aber erst bereit, ab einer Summe von 50 Millionen Euro in Gespräche einzusteigen.
Kessler verrät: FC hat ernstes El-Mala-Angebot
Und genau das kann jetzt so weit sein! Am Dienstag (26. Mai 2026) sprach Kessler in einer Medienrunde über Said El Mala. Zunächst sagte der 40-Jährige noch: „Es gibt jetzt keine Tendenz und es gibt auch keine Entscheidung.“
Auf explizite Nachfrage, ob es denn jetzt ein Angebot gibt, mit dem sich Kessler gerade beschäftigt, verriet der FC-Sportboss: „Zumindest so, dass ich gesprächsbereit wäre. In der Region sind wir da.“ Am Geißbockheim ist also das erste ernstzunehmende Angebot für El Mala eingegangen!
Das dürfte bedeuten, dass der interessierte Klub, von dem Kessler selber nicht verraten wollte, ob er aus Deutschland oder dem Ausland kommt, nah an die FC-Forderung für El Mala rankommt. Zuletzt wurde dem FC Brentford aus der Premier League nachgesagt, für den 19-Jährigen tief in die Tasche greifen zu wollen.
Nach EXPRESS.de-Informationen ist es auch der Londoner Klub, der sich jetzt mit Kessler eventuell an den Tisch setzt. Brentford bietet dem FC 40 Millionen Euro. Mit Bonuszahlungen – die nicht sehr schwer zu erreichen sein dürften – kann die Summe auf 45 Millionen Euro steigen. Zudem ist eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 15 Prozent im Angebot enthalten.
Am Ende ist dem FC aber klar, dass nichts über El Malas Kopf hinweg entschieden werden kann. Der Spieler wird Köln nur verlassen, wenn ihm Klub und Angebot auch wirklich zusagen.
Kessler hob noch einmal hervor, dass El Mala in Europa nach seiner bärenstarken Premierensaison in der Bundesliga (13 Tore, fünf Vorlagen) einen riesigen Markt hat: „Wenn man die Daten von Said sieht: Ich glaube, es gibt wenige Klubs in Europa, die sich sein Profil anschauen und nicht über ihn stolpern. Und wie die ihn nachher neben den Daten bewerten und ob sie dann in der Lage sind, die Preise zu bezahlen, die der 1. FC Köln sich vielleicht vorstellt, da kann man jetzt ein Fragezeichen hinter machen. Aber ich glaube, dass es nicht nur in England, sondern auch national und auch in anderen internationalen Ländern logischerweise viele Klubs gibt, die sich mit Said auseinandersetzen.“
Beim FC hat der 19-Jährige noch einen Vertrag bis 2030 – ohne Ausstiegsklausel! Dadurch haben die Kölner im Ablösepoker die Zügel in der Hand und können den Preis bestimmen.
Bei einer WM-Teilnahme von El Mala – Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) nominierte ihn nicht – wäre der Preis für das FC-Juwel noch mehr in die Höhe geschossen. Aber auch so bewegt sich der FC in bisher noch nie dagewesenen Ablösesphären.

