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Anstrengende RückreiseFC-Fans plündern Wasservorrat im ICE

Anzeigetafel im ICE nach Köln.

Copyright: Uwe Bödeker

Die Anzeigetafel im ICE nach Köln zeigt Verspätung an.

Anstrengende Rückreise für Hunderte Fans des 1. FC Köln nach dem Spiel bei Union Berlin! Im ICE nahmen viele die Verspätung mit Humor!

Keine drei Punkte und dann auch noch eine anstrengende Rückreise aus Berlin! Nach dem 2:2 nach 2:0-Führung bei Union Berlin strandeten hunderte Köln-Fans erstmal kurz vor Wolfsburg.

Der ICE 842 sollte den Kölner Hauptbahnhof eigentlich planmäßig um 0.31 Uhr am Sonntagmorgen erreichen. Doch daraus wurde nichts, denn vor Wolfsburg ging nichts mehr. „Unberechtigte Personen im Gleisbett“, hieß es.

Verspätung wohl doch nicht so schlimm

Um 21.20 Uhr kam dann vom Zugleiter via Mikrofon die Ansage: „Die 60-Minuten-Verspätung wurde geknackt. Jetzt gibt es freies Wasser!“ Jubel brandete auf – Kölsch wäre einigen Fans aber lieber gewesen als Notfall-Wasser von der Bahn!

Dennoch war die Stimmung trotz ungewollter Nachspielzeit bestens! Kölsche Lieder wurden gesungen oder Schmähgesänge auf die Bahn. Und es gab Witze über Wolfsburg, das womöglich absteigt.

Dann kamen neue Infos: „90 Minuten Verspätung, in Wolfsburg sind wir um 22.22 Uhr.“ Die FC-Fans sangen: „Ein Hoch auf die Deutsche Bahn, falls die Züge auch mal fahr’n.“ Im Bordrestaurant wurden fleißig die Wasservorräte geplündert, fürs Bierchen musste man weiter bezahlen.

Um 21.40 Uhr ging es dann überraschend doch weiter: Die Strecke wurde geräumt. Wolfsburg wurde um 21.45 Uhr erreicht. Die Köln-Fans hatten wohl nochmal Glück, dürften so nicht ganz so tief in der Nacht in der Heimat ankommen.

Rene Wagner gestikuliert, neben ihm steht Jan Thielmann.

„Wie dumm kann man sein?“

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