Der Staatsschutz ermittelt, nachdem Unbekannte in Leverkusen-Manfort mehrere Kabelstränge durchtrennt haben.
Sabotage in LeverkusenUnbekannte kappen Kabel – 400 Haushalte betroffen

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In Leverkusen wurden Daten- und Stromkabel (Symbolfoto) beschädigt.
Der Staatsschutz der Polizei Köln hat die Ermittlungen nach einer Sachbeschädigung an Daten- und Stromkabeln im Leverkusener Stadtteil Manfort aufgenommen. Die Ermittler und Ermittlerinnen gehen von einer Sabotage zum Nachteil der Deutschen Bahn aus und bitten um Hinweise.
Nach bisherigen Erkenntnissen haben Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag (6. August) an der Stixchesstraße nahe der Gleise einen unterirdischen Kabelschacht geöffnet. Dort durchtrennten sie mehrere Kabel- und Glasfaserstränge.
Polizei sucht Zeugen und Zeuginnen
Bei den Kabeln der Deutschen Bahn handelte es sich um nicht mehr genutzte Leitungen, sodass der Regional- und Fernverkehr nicht beeinträchtigt wurde. Nach Angaben eines Telekommunikationsanbieters kam es jedoch zu Störungen des Telefonnetzes in rund 400 Haushalten in Leverkusen.
Erst am 10. Juli brannte es in einem Kabelschacht der Deutschen Bahn bei Leverkusen-Rheindorf. Auch in dem Fall gehen die Ermittler von Vorsatz sowie einem politischen Hintergrund aus.
Im aktuellen Fall bittet der Staatsschutz der Kölner Polizei Zeugen und Zeuginnen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Stixchesstraße gemacht haben, sich zu melden. Hinweise werden telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegengenommen. (red)
