Vor 40 Jahren siegte der FC 4:2 auf Schalke: Thomas Allofs traf dreimal, Bruder Klaus bereitete ein Tor vor.
Vier Jahrzehnte nach Allofs-BrüdernKommt gegen Schalke das El-Mala-Doppel?

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Stehen Malek und Said El Mala bald gemeinsam für den 1. FC Köln in der Bundesliga auf dem Platz?
Ein Nachmittag, der in die Annalen einging: Am 4. Oktober 1986 sahen 39.000 Fans im Gelsenkirchener Parkstadion ein ganz besonderes Spiel. Der 1. FC Köln trat auswärts an.
Auf der Bank saß der junge Christoph Daum, auf dem Platz stand eine Truppe voller Stars. Ganz vorne stürmten zwei Brüder: Thomas und Klaus Allofs. Nach 26 Minuten lag Schalke 2:0 vorne. Dann legten die Kölner los.
1. FC Köln: Brüder El Mala erstmals gemeinsam in der Bundesliga?
Noch vor dem Halbzeitpfiff gelang Michael Wollitz der Anschluss. Danach schlug Thomas Allofs dreimal zu, in der 53., 61. und 75. Minute. Ein astreiner Hattrick. Beim Ausgleich zum 2:2 half der eigene Bruder: Klaus brachte die Ecke, Thomas verwertete.
Am Ende stand ein 4:2 für den FC. Für Klaus Allofs ging es nach der Saison zu Olympique Marseille. Thomas blieb in Köln und wurde 1989 Torschützenkönig. Den Titel musste er sich allerdings teilen, ausgerechnet mit Roland Wohlfarth, einem Mann, der für Kölner Fans eine Schreckensfigur ist. In der Saison 1988/89 machte Wohlfarth die Kölner Meisterhoffnungen zunichte: Beim 3:1 des FC Bayern in Müngersdorf traf er gleich dreimal.
Am Samstag (24. Oktober, 15.30 Uhr/im EXPRESS.de-Liveticker) heißt der Gegner in Müngersdorf wieder Schalke 04. Ein 4:2 wie damals würden die FC-Fans sofort unterschreiben. Und 40 Jahre nach der Allofs-Gala könnten die Brüder El Mala ihre Bühne bekommen.
Der Grund ist die Personallage im Angriff: Thijs Dallinga fehlt mit einem Kreuzbandriss, Ragnar Ache fällt nach einer Muskelverletzung weiter aus, und Imad Rondic ist verletzt. Damit könnte Malek El Mala in den Kölner Bundesligakader rutschen.

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Klaus Allofs (l.) mit seinem Bruder Thomas beim 4:2 gegen Schalke 04 im Oktober 1987
Der Angreifer musste immer wieder pausieren, zuletzt machte ihm das Sprunggelenk zu schaffen. Am vergangenen Wochenende stand er aber 55 Minuten für die Kölner Regionalliga-Mannschaft auf dem Rasen und traf beim 3:2-Sieg gegen Rödinghausen doppelt. Am Dienstagnachmittag begann er im Spiel der Kölner U21 bei Schalkes Zweitvertretung zunächst auf der Bank und traf nach seiner Einwechslung erneut.
Mit seinen 1,94 Metern wäre Malek eine spannende Option für die Mitte. Dort spielte in Frankfurt sein Bruder Said an der Seite von Marius Bülter, ohne viel zu bewirken. Immerhin hatte Said El Mala eine Riesenchance: Nach einem Solo drehte er den Ball am Tor vorbei.
Seine Analyse fiel selbstkritisch aus: „Ich hatte eine Chance, wo ich ein bisschen ruhiger sein muss und nicht so hektisch“, sagte er, „man muss aber auch verstehen, ich bin aus der eigenen Hälfte losgelaufen, da ist es nicht so leicht.“ (red)
