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„Beißen, kratzen, zwicken“Eintracht-Coach sagt FC den Kampf an

Eintracht-Trainer Adi Hütter

Copyright: Jan Woitas/dpa

Will sein Team gegen den FC wieder in die Spur bringen: Eintracht-Trainer Adi Hütter

Der Frankfurter Frust ist groß, wenn es am Freitagabend gegen den FC geht. Eintracht-Coach Adi Hütter appelliert an den Kampfgeist seiner Mannschaft.

Der FC ist am Freitagabend (16. Oktober, ab 20.30 Uhr im Liveticker auf EXPRESS.de) gefordert, wenn Eintracht Frankfurt zur Eröffnung des sechsten Bundesliga-Spieltags lädt.

Während die Kölner Mannschaft mit einem Derby-Sieg im Rücken die Aufgabe selbstbewusst angehen kann, brennt bei der Eintracht nach der üblen 0:6-Pleite in Leipzig bereits der Baum!

Frankfurt-Coach Adi Hütter über den FC: „Sie haben Blut geleckt“

Frankfurts Trainer Adi Hütter hat sich auf der Pressekonferenz am Mittwoch (14. Oktober) zunächst zur Auswärts-Klatsche geäußert: „Es war nicht so schwer, dieses Spiel aufzuarbeiten. Das war ein Spiel, das so nicht zu erwarten war. Aber es ist nicht mehr in den Köpfen.“ Konsequenzen zieht der Trainer trotzdem: „Der freie Trainingstag wurde gestrichen. Robin Koch bleibt Kapitän.“

Die Gründe für die Pleite sah Hütter vor allem bei den Spielern: „Wir haben individuelle Fehler gemacht. Es lag nicht an Dreierkette oder Viererkette. Wir haben zu wenig Verantwortung für den Gegenspieler übernommen. Es hat etwas mit der Bereitschaft zu tun.“

Die Kritik an seinen Profis nutzte der 56-Jährige zugleich als Appell, was gegen den 1. FC Köln anders laufen müsse: „Wir sind für viele Gegner zu bequem. Zu angenehm zu bespielen. Das geht einfach nicht.“ Im Flutlicht-Duell am Freitag soll sich das ändern, möglicherweise mit zwei Spitzen, Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib.

Auf die Frage, ob das Spiel gegen Köln ein Endspiel sei, antwortet Hütter: „Es ist ein sehr, sehr wichtiges Spiel. Ein sehr richtungsweisendes Spiel. Dementsprechend möchte ich den Einsatz der Mannschaft sehen.“

Und dann folgte die Kampfansage: „Jetzt geht es gegen Köln, die Blut geleckt haben. Ich erwarte, dass wir von der ersten Minute an beißen, kratzen, zwicken. So wie es alle von uns erwarten.“

Über den FC und den Kölner Derby-Sieg sagte Hütter: „Erstmal tut es mir für Skhiri leid, dass er sich schwer verletzt hat. Er war ja unser Spieler. Ich habe das Spiel gesehen. Es war schon ein verdienter Sieg, obwohl Gladbach es nicht schlecht gemacht hat.“

Vor allem Maina, Moore und El Mala hätten es „sehr gut gemacht“.  Kölns Siegtorschütze El Mala sei im Kölner Angriff aber der Spieler, „den wir natürlich in den Griff bekommen müssen“. Doch auch Hütter blieb angriffslustig: „Ich möchte eine Leistung sehen, die zeigt, dass wir in der Lage sind, sie zu bespielen und zu gewinnen.“

Dass die Adler im eigenen Stadion seit dem 1:0 gegen Heidenheim am 14. März auf einen Bundesliga-Heimsieg warten, verstärkt den Frankfurter Frust derzeit umso mehr.

Doch auch der FC kommt mit einer unglücklichen Serie im Gepäck: Seit rund einem Jahr haben die Kölner kein Auswärtsspiel mehr gewonnen. Zuletzt holte der FC am 3. Oktober 2025 auswärts einen Dreier, als die Geißböcke dank eines frühen Treffers von Said El Mala mit 1:0 bei der TSG Hoffenheim gewannen.

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