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Massiver BlockWagners Frankfurt-Plan geht nicht auf – Bobic adelte El Mala

René Wagner (1. FC Köln) vor dem Spiel bei Eintracht Frankfurt am 16. Oktober 2026.

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René Wagner (1. FC Köln) vor dem Spiel bei Eintracht Frankfurt am 16. Oktober 2026.

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Der 1. FC Köln traf am Freitagabend in Frankfurt auf die Eintracht. Vor dem Spiel sorgte FC-Coach René Wagner für eine Überraschung.

Normalerweise heißt es: „Never change a winning Team“ (Verändere niemals ein siegreiches Team). Doch nach dem 2:1 über Borussia Mönchengladbach sorgte FC-Trainer René Wagner (38) am Freitagabend (16. Oktober 2026) für eine Überraschung bei der Aufstellung.

Er ließ bei der Partie in Frankfurt (0:1) England-Juwel Mikey Moore, zuletzt immer einer der besten Kölner, zunächst auf der Bank. Für ihn rückte Verteidiger Joel Schmied ins Team. Von Viererkette wurde auf eine Dreier-/Fünferkette umgestellt.

René Wagner setzt zusätzlichen Verteidiger ein

Bei Sky erklärte Wagner seinen Plan gegen die Eintracht: „Wir wollen aus einem kompakteren Block umschalten. Mit Said El Mala und Linton Maina haben wir zwei schnelle Spieler und mit Maris Bülter einen guten Spieler, der zwischen den Linien schwimmen kann.“

Ob hinten eine massive Fünferkette mit Sebulonsen, Schmied, Simpson-Pusey, Lochoshvili und Sosa oder eher eine Dreierkette mit hohen Außenverteidigern agieren würde, wollte Wagner vor dem Anpfiff noch nicht verraten. Nur, dass er den Laden hinten dicht halten wollte. Unter dem Trainer gab es bislang noch kein Spiel ohne Gegentreffer.

„Wir wollen das eigene Tor mit einem extra Verteidiger ein bisschen besser verteidigen“, so Wagner vor der Partie. Der Plan ging nicht auf. Vorne wurden in Abwesenheit der verletzten Stürmer Dallinga, Ache und Rondic die Chancen nicht genutzt. Und in der zweiten Halbzeit war der FC plötzlich viel zu passiv, machte so die Frankfurter stark. Die Folge: 1:0 durch Ebnoutalib (77.).

Zum Derbyhelden El Mala (traf zum 2:1) meinte Wagner vor dem Spiel: „Er hat viel Qualität. Jetzt müssen wir gucken, dass er noch gefährlicher wird. Olise hat noch eine bessere Quote als er, aber da will er irgendwann hinkommen.“

Sky-Experte Fredi Bobic (54), Ex-Profi und ehemaliger Sportdirektor der Eintracht, verglich El Mala nicht mit Bayerns Michael Olise (24), dafür mit Lukas Podolski (41). Bobic, meinte, dass Said öfter den Kopf hochnehmen und abspielen muss, anstatt selbst abzuschließen: „Das sind die kleinen Dinge, die er noch lernen muss, das hat er zwei-, dreimal gehabt in den letzten Spielen.“

Schon gegen Gladbach spielte El Mala im Sturmzentrum. Wird da aus der Not eine Tugend gemacht, weil mit Dallinga, Rondic und Ache drei Mittelstürmer verletzt fehlen?

Bobic adelte El Mala mit seinem Vergleich: „Er erinnert mich an Poldi in seiner ersten Zeit, der auch als freier Spieler agiert hat. Er hatte die 10, war eigentlich ein Stürmer, hat mal bisschen links, mal rechts oder als Zehner gespielt. Er ist überall herumgerannt, das ist bei Said genauso. Er erinnert mich unheimlich viel an Poldi, wie er sich bewegt, wie clever und abgebrüht er ist. Das ist wichtig für ihn, dass er da nicht verhaftet wird.“ Gegen Frankfurt blieb El Mala glücklos. Nach 83. Minuten war Schluss für ihn.