Neue FC-Preisschilder Baumgart schraubt Marktwerte deutlich nach oben – doch eine Zahl schmerzt

Steffen Baumgart trainiert den 1. FC Köln.

Steffen Baumgart beim Training des 1. FC Köln am 11. Mai 2022

Steffen Baumgart ist ein Bessermacher. Das spiegelt sich auch in den neuen Marktwert-Schätzungen von „Transfermarkt.de“ wider, bei denen einige Profis des 1. FC Köln ein fettes Plus verzeichnen.

Kölns Erfolgs-Saison unter Steffen Baumgart (50) schraubt auch die Preisschilder der FC-Profis in die Höhe! Geht es nach dem Portal „Transfermarkt.de“, ist der Kader-Wert allein in der Rückrunde samt Europapokal-Einzug um rund 18,5 Millionen Euro gestiegen. Eine neue Top-Zahl schmerzt aber wohl jeden FC-Fan…

Denn den krassesten Marktwert-Sprung aller Kölner machte beim Sommerpausen-Update (am 9. Juni 2022) einer, der schon weg ist: Salih Özcan (24).

Salih Özcan mit riesigem Marktwert-Sprung nach Top-Rückrunde

Der Neu-Dortmunder kletterte von 7 auf 13 Millionen Euro, ist damit ligaweit nach Leipzigs Christopher Nkunku (plus 15 Millionen), Bayerns Jamal Musiala (10 Millionen) und Leverkusens Patrik Schick (10 Millionen) der größte Rückrunden-Gewinner.

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Keine Frage: Bei sämtlichen Zahlen handelt es sich lediglich um Schätzungen, die nichts mit der Realität zu tun haben müssen. Dennoch spiegeln sie die Entwicklungskurven der Spieler wider – und die zeigte in der vergangenen Saison bei keinem anderen Baumgart-Profi so steil nach oben wie bei Salih Özcan!

Das wird vor allem deutlich, wenn man den Vergleich zum Vorjahr zieht: Am 9. Juni 2021 wurde der Marktwert des FC-Eigengewächseses auf gerade mal 3,5 Millionen Euro taxiert. Eine Summe, die noch merklich unter den rund 5 Millionen Euro liegt, für die Köln Özcan aufgrund einer Ausstiegsklausel nun zum BVB gehen lassen muss. Nach EXPRESS.de-Informationen ohne Nachschlag.

Timo Hübers zweiter großer Gewinner beim 1. FC Köln

Doch auch generell gilt: Baumgart macht die FC-Stars wertvoller! Nach der Winter-Wechselperiode (1. Februar 2022) betrug die Kader-Summe 75,51 Millionen Euro, inzwischen werden dieselben 28 Spieler auf 94,08 Millionen Euro geschätzt. Ein fettes Plus von 18,57 Millionen (bzw. 24,6 Prozent, Liga-Spitze).

Der zweite große FC-Gewinner ist Timo Hübers (25). Vor einem Jahr kam Kölns Abwehrchef ablösefrei aus Hannover, damals mit einem Marktwert von 1,8 Millionen Euro – jetzt sind es satte 7,5 Millionen. Für Sportboss Christian Keller (43) ist Hübers ein „echt gutes Beispiel“ für die Art Transfers, die der finanziell angeschlagene FC braucht: „Der Spieler hat die Prognose zu 100 Prozent erfüllt.“

Seine 7,5 Millionen Euro bedeuten Platz zwei hinter Kölns Spitzenreiter Ellyes Skhiri (27/13 Millionen). Gemeinsam mit Jan Thielmann (19) und Dejan Ljubicic (24), die ihre Marktwerte in der vergangenen Saison um 3,5 bzw. 4,5 Millionen Euro steigern konnten.

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Ebenfalls stark: Luca Kilian (22/von 1,3 auf 4,5 Millionen), Marvin Schwäbe (27/von 1 auf 4 Millionen), Benno Schmitz (27/von 0,8 auf 3 Millionen), Tim Lemperle (20/von 0,3 auf 2 Millionen) und Anthony Modeste (34/von 1,5 auf 3 Millionen).

Kölns größte Marktwert-Verlierer der Euro-Einzug-Saison: Ondrej Duda (27/von 8 auf 4 Millionen), Sebastian Andersson (30/von 4,5 auf 2 Millionen), Timo Horn (29/von 4 auf 2 Millionen) und Jannes Horn (25/von 3 auf 1,8 Millionen).

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