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So ticken die FC-Talente Coach Heck über Ex-Schützling: „Nimmt sich viel zu Herzen“

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Martin Heck, hier im August 2020, trainiert die U17 des 1. FC Köln.

Köln – In den vergangenen fünf Bundesliga-Spielen hat der 1. FC Köln achtbare acht Punkte gesammelt. Seit der Partie bei Borussia Dortmund (2:1) setzt Trainer Markus Gisdol (51) zudem noch stärker auf die eigene Jugend.

Martin Heck: „Der gesamte Klub kann stolz darauf sein“

Gegen Wolfsburg (2:2) brachte er die jüngste FC-Startelf der vergangenen 53 Jahre auf den Platz. Insgesamt standen mit Timo Horn (27), der ältester FC-Spieler auf dem Platz war, Sava Cestic (19), Jan Thielmann (18) Ismail Jakobs (21) und Salih Özcan (22) fünf Eigengewächse in der Startelf. Mit Noah Katterbach (19) war gegen Leipzig noch ein weiteres FC-Talent von Beginn an dabei.

Alles zum Thema Jan Thielmann

Natürlich ein Beleg für die gute Jugendarbeit, die beim FC geleistet wird. U17-Trainer Martin Heck (37) freut sich auf der FC-Homepage über diese Tatsache sehr: „Der gesamte Klub kann darauf stolz sein und besonders alle, die daran mitgearbeitet haben.“ Dazu gehört auch Heck, der mit den Kölner B-Junioren 2019 die deutsche Meisterschaft gewonnen hatte.

Martin Heck freut sich für Jan Thielmann

Damals in seiner Startelf: Florian Wirtz (17), der vor gut einem Jahr den FC in Richtung Leverkusen verlassen hatte und mittlerweile in der Bundesliga für Furore sorgt, und eben Thielmann.

Dem 18-jährigen FC-Profi gelang gegen die Wolfsburger sein erster Treffer in der Bundesliga. „Wenn ein Jan Thielmann sein erstes Profi-Tor schießt, dann ist das toll für ihn und den Klub. Wenn man genau hinschaut, weiß man aber auch, dass das nicht einfach so passiert. Dahinter stecken jahrelange Arbeit und viele helfende Hände“, freut sich Heck für seinen ehemaligen Schützling.

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Doch auch mit anderen FC-Profis hat der Trainer in seiner Köln-Laufbahn schon zusammengearbeitet: „Mit Salih Özcan habe ich in der U21 gearbeitet. Noah Katterbach hatte ich in der U9 und in der U16. Mit Jan Thielmann und Tim Lemperle sind wir in der U17 Deutscher Meister geworden, Ismail Jakobs durfte ich in der U15 trainieren, Robert Voloder in der U15 und in der U16. Ich bin seit 2005 beim FC, seit 2007 als Trainer. In der Zeit durfte ich viele Jungs in verschiedenen Altersstufen begleiten.“

Martin Heck über Özcan, Thielmann, Katterbach und Cestic

Heck hat also auch einen großen Anteil an den guten Leistungen der FC-Eigengewächse, die sich nun in der Bundesliga beweisen. An jeden hat der 37-Jährige auch noch viele Erinnerungen: „Salih ist einfach ein herzensguter Mensch. Wenn ich ihn oder seinen Vater heute noch am Geißbockheim sehe, begrüßen sie mich, als würde ich zur Familie gehören. Jan nimmt sich viel zu Herzen, ich habe aber selten einen mannschaftsdienlicheren Spieler erlebt. Wenn du ihm sagst, er soll im Spiel alles anlaufen, was atmet, dann läuft er 90 Minuten alles an, was atmet.“

Und auch Cestic und Katterbach sind ihm nicht aus dem Gedächtnis gegangen: „Noah war schon immer wahnsinnig begabt. Neue Techniken hat er unheimlich schnell gelernt. Er war quasi ein Musterschüler, sehr intelligent, hat problemlos sein Abitur neben dem Fußball geschafft – und er hatte immer die richtige Einstellung zum Fußball. Sava ist sehr fokussiert, er weiß, was er kann und lässt sich durch nichts einschüchtern, auch nicht von der Bundesliga-Bühne.“

Der FC und die Nachwuchsarbeit – das scheint eine Erfolgsgeschichte zu sein. Gekrönt würde sie allerdings erst am Saisonende: durch den Bundesliga-Klassenerhalt.

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