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„Kann einer der Besten werden“Ex-Gladbacher schwärmt von FC-Neuzugang

Paul Okon-Engstler ist aus Australien zum 1. FC Köln gekommen. Ein Ex-Gladbach-Profi schwärmt jetzt in den höchsten Tönen.

Das ist mal ein dickes Lob! Neuzugang Paul Okon-Engstler (21) kommt aus Australien zum 1. FC Köln, in seiner Heimat hält man weiter riesige Stücke auf den defensiven Mittelfeldspieler.

Eigentlich hätte der Deal schon viel früher offiziell gemacht werden sollen, der australische Nationalspieler war allerdings krank und konnte deshalb zunächst den Medizincheck nicht absolvieren.

Alexander Baumjohann schwärmt von Paul Okon-Engstler

Nach seiner Genesung bestand er den Check und unterschrieb am Geißbockheim einen Vertrag bis 2030. Eine Million Euro überweist der FC um Geschäftsführer Thomas Kessler (40) an den Sydney FC.

Über die Summe freut sich dort ein ehemaliger Bundesligaspieler. Seit Mai 2023 ist Alexander Baumjohann (39) Sportdirektor des Sydney FC. Er hat Okon-Engstler im Sommer 2025 in die australische Metropole geholt, kennt ihn dementsprechend gut – und ist voll des Lobes für seinen nun ehemaligen Schützling!

„Ich glaube, dass ihn kaum jemand besser kennt als ich. Der Plan war ganz klar, dass er sich hier Spielzeit verdienen und über uns den Weg in die Nationalmannschaft, idealerweise bis zur WM, gehen soll, um danach den nächsten Schritt zu machen“, sagte Baumjohann dem „Kicker“.

Der Plan ging voll auf! Okon-Engstler wurde sofort zum unumstrittenen Stammspieler auf der Sechs und spielte sich so auch in Australiens WM-Kader. Beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko stand er in allen vier Partien der Socceroos auf dem Platz.

Und was kann der FC jetzt vom 21-jährigen Italo-Australier erwarten? So einiges, verspricht Baumjohann: „Ich war von vorneherein der klaren Meinung, dass er den Schritt in eine Top-5-Liga gehen sollte, da ich fest davon überzeugt bin, dass er sich dort durchsetzen kann und wird. In den acht Jahren, in denen ich mittlerweile, erst als Spieler, anschließend als Sportdirektor, in Australien bin, habe ich keinen Australier gesehen, der ein solches Gesamtpaket mitbringt.“

Der 21-Jährige falle laut Baumjohann, der in seiner aktiven Karriere von 2007 bis 2009 auch für FC-Rivale Borussia Mönchengladbach spielte, nicht nur mit seinen Fähigkeiten mit und gegen den Ball auf, sondern sei auch neben dem Platz ein Vorbild: „Paulie hat eine Riesenpersönlichkeit, das hat man auch bei der WM und vorher bei der Nationalmannschaft schon gesehen. Er fordert selbst auf diesem Niveau jeden Ball, will das Spiel kontrollieren und dominieren.“

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Aus der Sicht des 39-Jährigen ist der FC jetzt genau die richtige Station für Okon-Engstler: „Wenn ich diesen Sommer Sportdirektor in der Bundesliga gewesen wäre, wäre meine erste Amtshandlung gewesen, Paul Okon-Engstler zu verpflichten. Er bringt einfach alles mit. Man kann den Kölnern zu diesem Transfer nur gratulieren.“

Auch wenn sich der in Belgien geborene Australier erst einmal an das Tempo und den Spielstil in der Bundesliga gewöhnen müsse, glaubt Baumjohann, dass „Paulie“ dem FC mit seiner Qualität schon recht schnell helfen kann. Er spricht ein Riesenlob aus: „Aus meiner Sicht kann Paulie mit seinem Gesamtpaket einer der besten australischen Spieler aller Zeiten werden.“ Rumms!

Trotzdem versuchte der Ex-Profi, die Erwartungen noch ein wenig zu bremsen, man solle keine „Wunderdinge“ erwarten. Erstmals beweisen wird sich Okon-Engstler jetzt im FC-Trainingslager in Österreich. Dort wird er am Samstag seine erste Einheit im Geißbock-Dress absolvieren.

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