Modeste wieder wichtig für den FC Baumgart: „Noch lange nicht da, wo er sein könnte“

Steffen Baumgart scherzt mit Anthony Modeste

Steffen Baumgart (l.) und Anthony Modeste scherzen am 21. Juli 2021 im Trainingslager in Donaueschingen.

Anthony Modeste ist in dieser Saison wieder ein wichtiges Puzzlestück für den 1. FC Köln, was er Trainer Steffen Baumgart zu verdanken hat. Der glaubt, dass der Franzose aber noch viel mehr kann.

Köln. Viele hätten Anthony Modeste (33) nicht mehr zugetraut, beim 1. FC Köln nochmal ein wichtiger Bestandteil des Bundesliga-Kaders zu werden. Aber der Franzose hat es seinen Kritikern noch einmal gezeigt, vor allem dank Trainer Steffen Baumgart (49).

„Wenn der Trainer auf dich steht, ist es für einen Stürmer immer einfacher“, sagte Modeste nach der 2:3-Niederlage bei Bayern München am 2. Spieltag der Bundesliga.

Steffen Baumgart über Anthony Modeste: „Lange nicht da, wo er sein könnte“

Und Baumgart steht sportlich voll auf Modeste, der unter der Woche von den Fans zum FC-Spieler des Monats August gewählt wurde! Der 33-Jährige stand in dieser Saison in jeder Partie in der Startelf, erzielte bereits zwei Treffer (eine Vorlage). FC-Kollege Rafael Czichos (31) sagte über Modeste: „Tony ist so fit wie noch nie!“

Sein Trainer, auch wenn er auf ihn steht, sieht das aber wohl noch etwas anders. „Er ist noch lange nicht da, wo er sein könnte“, sagte Baumgart am Freitag (10. September 2021) bei „Sport1“: „Er hatte in der Vergangenheit auch schon Phasen, in denen er eine höhere Sicherheit hatte und sich noch mehr Torchancen erspielt hat.“

Steffen Baumgart: „Wir haben einen sehr guten und breiten Kader“

Warum Modeste aber auf einmal wieder so wichtig für den FC ist, weiß Baumgart auch: „Was in diesem Jahr anders ist: Tony hat das erste Mal seit Langem eine Vorbereitung von Anfang an mitgemacht. Er ist ein sehr ehrgeiziger Spieler, und ich glaube, das war er auch schon vor meiner Zeit.“

Und wenn Modeste oder einer seiner Kollegen dem laufintensiven Spielstil von Baumgart einmal zum Opfer fallen sollte, findet der 49-Jährige das auch überhaupt nicht schlimm: „Dann kommt ein anderer Spieler rein. Da bin ich relativ straight. Wir haben einen sehr guten und breiten Kader.“

Steffen Baumgart interessieren keine Namen

Denn Namen interessieren den FC-Neuzugang auf der Trainerposition nicht: „Was nützen mir Namen? Dejan Ljubicic hat vor der Saison keiner gekannt. Jetzt hat er drei überragende Spiele hingelegt, und inzwischen kennt ihn jeder. Jetzt wurde er das erste Mal zur österreichischen Nationalmannschaft eingeladen.“

Die nächste Chance, ein überragendes Spiel zu machen hat der FC am Samstag (11. September), dann sind die Kölner im Breisgau beim SC Freiburg zu Gast (15.30 Uhr, Sky). Das Team von Christian Streich (56) ist noch ungeschlagen, doch auch der FC muss sich mit nur einer Niederlage (beim FC Bayern) nicht verstecken. (tsc)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.