Der 1. FC Köln hat sein erstes Testspiel im Trainingslager in Donaueschingen souverän gewonnen. Nach dem 4:0-Sieg gegen Austria Lustenau lobte Steffen Baumgart besonders zwei Neuzugänge.
Nach klarem Test-SiegBaumgart lobt zwei FC-Neuzugänge – Spieler „gehen auf dem Zahnfleisch“

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Eric Martel ließ beim 4:0-Sieg des 1. FC Köln gegen Austria Lustenau (8. Juli 2022) seine Klasse aufblitzen.

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Es war zwar nur ein Testspiel, aber die Neuzugänge des 1. FC Köln haben beim lockeren 4:0-Sieg gegen Austria Lustenau trotzdem angedeutet, dass sie in der kommenden Europa-Saison eine Hilfe sein können.
Allen voran Eric Martel (20). Der Neuzugang von RB Leipzig (war zuletzt an Austria Wien ausgeliehen) überzeugte während seines 60-minütigen Auftritts in der „Chef-Rolle“.
Eric Martel überzeugt beim 1. FC Köln auf der Sechs
Als einziger Sechser dirigierte er vor den Augen seines Beraters Denny Khedira (Bruder von Weltmeister Samy) das Spiel von hinten heraus. Dabei zeigte er sich nicht nur stark in der Balleroberung, sondern auch im Umschaltspiel.
Die „Mini-Özcan“, der schneller als gedacht in diese Rolle reinrutschen könnte, suchte – wie von Baumgart gewünscht – oft den geraden Weg nach vorne. „Ich fand, Eric und Denis haben es gut gemacht. Beide Sechser waren auffällig“, sagte Steffen Baumgart (50).
Denn auch Denis Huseinbasic (21) bewies in der letzten halben Stunde, dass ihm der gewaltige Sprung aus der Regionalliga in die Bundesliga auf Anhieb zuzutrauen ist. Der Neue aus Offenbach hat sich nahtlos eingefügt, zeigte sowohl in den Trainingseinheiten als auch im Test, dass er das deutliche höhere Tempo mitgehen kann.
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Obwohl seine Spieler nach der harten Trainings-Woche „auf dem Zahnfleisch“ gingen, war Baumgart mit der Leistung zufrieden. Denn nicht nur das Duo, das nach Schlusspfiff für den meisten Gesprächsstoff sorgte, überzeugte.
„Wenn wir über die beiden reden, können wir aber auch über sieben, acht andere Jungs reden, die es gut gemacht haben“, sagte der Trainer und führte aus: „Wir hatten das hohe Anlaufen, gute Ballgewinne und haben dann immer die Tiefe gesucht, auch wenn nicht jeder Ball gekommen ist. Also war vieles dabei, was wir sehen wollten.”
Am Samstagnachmittag (15 Uhr) wartet mit den Grasshoppers Zürich der nächste Prüfstein auf den FC, ehe es am Sonntag zurück in die Heimat geht.

