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Kölner EinzelkritikMaue FC-Noten – nur Joker schreibt schöne Geschichte

Paul Okon-Engstler im Duell mit Livan Burcu.

Copyright: IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Paul Okon-Engstler und der 1. FC Köln waren am 8. Spieltag der Fußball-Bundesliga zu Gast bei Union Berlin.

Der 1. FC Köln war am 8. Spieltag der Bundesliga bei Union Berlin zu Gast. Diese EXPRESS.de-Noten verdienten sich die Profis von René Wagner beim Spiel gegen die „Eisernen“.

Es bleibt dabei: Der 1. FC Köln kann auswärts weiter nicht gewinnen. Die Mannschaft von René Wagner konnte die starke Pokalleistung nicht bestätigen und musste sich bei Union Berlin mit einem 1:1 begnügen.

Welche Noten und Einzelkritiken EXPRESS.de für den Auftritt gegen Union Berlin vergibt, seht ihr hier:

Die Kölner Einzelkritik

Marvin Schwäbe: Verließ vor dem 0:1 das Tor, obwohl Okon-Engstler dran war. So hatte Haberer ein leeres Tor vor sich. Klasse aber, wie er den Schuss von Burcu an die Latte lenkte. Note: 3

Joel Schmied: Lief beim 0:1 der Musik hinterher und war auch bei Burcus Lattenknaller nicht eng genug dran am Mann. Viel mehr bekam er gegen passive Unioner nicht zu tun. Note: 4

Jahmai Simpson-Pusey: War nach wenigen Sekunden schon in einem Sprintduell gefragt. Das gewann er ebenso souverän wie die meisten seiner Zweikämpfe. Ein winziger Kritikpunkt: Hier und da ist er zu lässig in seinen Aktionen. Note: 2,5

Tom Krauß: War lange nicht der Antreiber wie noch bei der Demonstration im Pokal. Probierte zwar, das Spiel anzukurbeln, eine zündende Idee war aber dieses Mal nicht dabei. Note: 3,5

Sebastian Sebulonsen (bis 61.): Agierte vor dem 0:1 wie seine Teamkollegen um ihn herum zu zaghaft. Nicht die einzige Szene, in der er nicht in den Zweikampf kam. Offensiv blieb er total blass. Note: 4,5

Paul Okon-Engstler: War um Ordnung und Struktur im defensiven Mittelfeld bemüht. Hielt gegen eklige Unioner auch in den Zweikämpfen dagegen. Ordentliche Partie des Australiers. Note: 3,5

Borna Sosa: Verlor Gegenspieler Haberer beim 0:1 aus den Augen, das darf nicht passieren. Dazu waren seine Standards allesamt ungefährlich. Note: 4,5

Isak Johanneson (bis 61.): Kam vor dem 0:1 nicht in den Zweikampf. Sowieso lief das Spiel komplett an ihm vorbei. Bezeichnend: Hatte als zentraler Spieler bis zur Pause nur 13 Ballkontakte. Das war nix. Note: 5,5

Linton Maina (bis 72.): Sorgte mit seinem Tempo anfangs immerhin im Ansatz für Gefahr, war aber dann in der Ballbehandlung oft zu ungenau. In der zweiten Halbzeit tauchte er dann völlig unter. Blieb bis zu seiner Auswechslung ohne jegliche Torannäherung. Note: 4,5

Said El Mala: Hatte im ersten Durchgang meist mehr als einen Gegenspieler auf den Füßen. Damit tat er sich sichtlich schwer. Brauchte meist zu lange für seine Entscheidungen. Die beste Chance haute er viel zu hastig über das Tor. Immerhin brachte er die Hereingabe vor dem 1:1. Note: 4

Marius Bülter: Kam nicht mal in die Nähe des Strafraums und half auch nicht als Zielspieler, der Bälle festmacht. War kein guter Auftritt von ihm. Note: 5,5

ab 61. Mikey Moore: Wollte mit dem Kopf durch die Wand und sein Glück erzwingen. Das gelang ihm nicht. Wurde bei einem vielversprechenden Schussversuch in letzter Sekunde geblockt. Wartet damit weiter auf seinen allerersten Scorerpunkt. Note: 4,5

ab 61. Alessio Castro-Montes: War kaum drin, da musste er im eigenen Strafraum gegen Köhn ran. Den räumte er fair ab. Vorne lieferte er einen unfreiwilligen Assist auf El Mala, als ihm der Ball bei einem Schussversuch versprang. Note: 3,5

ab 72. Malek El Mala: Feierte sein Profi-Debüt für den FC und stand damit erstmals mit seinem Bruder gemeinsam auf dem Feld. Krönte den ersten Auftritt prompt mit seinem Premieren-Tor. Mit seinem zweiten Ballkontakt traf er zum 1:1. Note: 2

René Wagner: Wählte nach dem 5:0 im Pokal eine überraschend defensive Taktik und ließ Moore zunächst draußen. Da hätte man sich mehr Mut gewünscht. Stellte auch zur Pause nicht um, obwohl offensiv gar nichts lief. Erst nach 60 Minuten korrigierte er die zwei Wechsel, die er im Vergleich zum Pokalsieg vollzog. Note: 4

Schiedsrichter Richard Hempel: Keine einfache Partie für den Unparteiischen. Viele kleine Fouls unterbrachen den Spielfluss, teilweise war es sogar nicklig. Im Großen und Ganzen behielt er aber die Ruhe und den Überblick. Es gab keine Fehlentscheidung, die nachhaltig in Erinnerung blieb. Note: 3

Weiter geht es für den 1. FC Köln am Sonntag (8. November) mit dem Nachbarschafts-Duell gegen Bayer Leverkusen. Anstoß im Rhein-Energie-Stadion ist um 15.30 Uhr.