Drama in Köln Läufer beim Halb-Marathon kollabiert und reanimiert

Corona-Sorgen FC schickt acht Profis auf Reisen – Andersson muss passen

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Sebastian Andersson reist mit der schwedischen Nationalmannschaft in zwei Risikogebiete.

Köln – Hoffentlich geht das gut!

Der 1. FC Köln muss in der Länderspielpause mit Sebastiaan Bornauw (21, Belgien), Dimitrios Limnios (22, Griechenland),  Ondrej Duda (25, Slowakei), Ellyes Skhiri (25, Tunesien), Salih Özcan (22, Deutschland U21), Noah Katterbach (19, Deutschland U20), Jan Thielmann (18) und Tim Lemperle (18, beide Deutschland U19) gleich auf acht Profis verzichten.

1. FC Köln entsendet Profis in Corona-Risikogebiete

Die FC-Kicker sind in ganz Europa unterwegs – trotz weltweit steigender Infektionszahlen. Dem FC sind dabei die Hände gebunden, obwohl die Reisen ein erhebliches Risiko für die Nationalspieler darstellen.

Alles zum Thema Sebastian Andersson

FC-Sportboss Horst Heldt (50) ist verständlicherweise in Sorge um die Gesundheit seiner Spieler.

Sebastiaan Bornauw kämpft um sein EM-Ticket

Sebastiaan Bornauw muss für seine Premiere für die belgische A-Nationalmannschaft ein gesundheitliches Risiko eingehen. Der Verteidiger, der erstmals von Nationaltrainer Roberto Martinez nominiert wurde, spielt zunächst in Brüssel und abschließend in Reykjavik. Sowohl die belgische Hauptstadt als auch die isländische werden vom Auswärtigen Amt als Risikogebiete eingestuft.

Der belgische Verteidiger will diese Reise vor allem im Hinblick auf seine EM-Chance nicht absagen. Sowohl Debütant Bornauw als auch Sebastian Andersson (29) machen sich berechtigte Hoffnungen, auf den EM-Zug aufzuspringen.

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Der Schwede wird aber nicht wie angekündigt zur schwedischen Nationalmannschaft reisen. Der Angreifer ist nach dem Derby vom Wochenende angeschlagen und hat sich mit Schwedens Nationaltrainer darauf verständigt, dass er die bevorstehenden Länderspiele aussetzt. Andersson hätte zwei von drei Partien in Risikogebieten absolvieren müssen.

Die FC-Kollegen Ondrej Duda und Salih Özcan absolvieren dafür jeweils eine Partie in einem Risikogebiet. Duda muss mit der Slowakei in die schottische Großstadt Glasgow, wo die Neuinfektionen zuletzt wieder anstiegen. Özcan reist mit der deutschen U21-Nationalmannschaft nach Chisinau. Die Hauptstadt der Republik Moldau ist ebenfalls stark betroffen.

Werder Bremen verbietet Profis Reisen ins Risikogebiet

Während der FC seine Kicker ziehen lassen muss, kann Liga-Konkurrent Werder Bremen seinen Profis Reisen in Risiko-Gebiete nach der neuen FIFA-Regelung verbieten. Denn weil das Bremer Gesundheitsamt verordnet hat, dass Spieler von Werder, die in Risikogebieten unterwegs sind, anschließend nach ihrer Rückkehr nach Deutschland fünf Tage in häusliche Quarantäne müssen – unabhängig von ein oder zwei negativen Tests – ist die Abstellungspflicht für Werder aufgehoben.

Offensive des 1. FC Köln kann sich nicht einspielen

Doch nicht nur aus gesundheitlicher Sicht sind den FC-Verantwortlichen die vielen Abstellungen ein Dorn im Auge, auch sportlich kommt die Länderspiel-Pause zur Unzeit.

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FC-Neuzugang Dimitrios Limnios (r.) im Derby-Duell mit Gladbachs Patrick Herrmann

Der FC verliert wichtige Zeit für die Integration der Neuzugänge. Besonders dem Duo Limnios und Duda hätte die vielen Trainingstage gut getan, um fehlende Automatismen einzustudieren. Denn aufgrund der späten Transfers erwies sich mangelnde Abstimmung als eines der Kernprobleme im FC-Spiel.

Dennoch bleibt FC-Trainer Markus Gisdol (51) positiv und sieht die Pause als Chance, den Schalter umzulegen: „Es sind zwar nicht alle Spieler da, aber ein großer Teil. Und mit denen werden wir gewissenhaft arbeiten. Deswegen bin ich froh über den Break.“

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