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„Halten Augen offen“ FC-Neuzugänge: Baumgart sieht zwei Baustellen – Mainzer ein Kandidat?

Steffen Baumgart beim Testspiel 1. FC Köln gegen FC Schaffhausen

FC-Trainer Steffen Baumgart gab beim Testspiel gegen den FC Schaffhausen am 18. Juli Anweisungen.

Vier Neuzugänge hat der 1. FC Köln bislang präsentiert, weitere dürften folgen. Laut Trainer Steffen Baumgart wird vor allem auf zwei Positionen nach Verstärkungen gesucht.

Donaueschingen. Mit Sebastiaan Bornauw (22, VfL Wolfsburg) und Ismail Jakobs (21, AS Monaco) gab der 1. FC Köln zuletzt zwei hochkarätige Abschiede bekannt. Doch wann und wo legen die Geißböcke selbst noch einmal nach?

Vier ablösefreie Neuzugänge hat sich der FC bislang geschnappt: Offensivmann Mark Uth (29), Torwart Marvin Schwäbe (26), Innenverteidiger Timo Hübers (24) und Sechser Dejan Ljubicic (23).

Steffen Baumgart: „Wenn wir zwei Baustellen haben...“

Trainer Steffen Baumgart (49) sagte gegenüber „Sky“ bezüglich weiterer Verpflichtungen nun: „Wenn wir zwei Baustellen haben, dann auf der Linksverteidiger-Position und im Sturm. Dort halten wir die Augen offen. Das ist kein Geheimnis. Wir werden sehen, was sich noch entwickelt.“

Auf der linken Seite herrscht durch die Verletzung von Jannes Horn (24) und den Jakobs-Abgang Personalnot. Der einzige verbliebene Linksverteidiger Noah Katterbach (20) kann sich bislang nicht wirklich aufdrängen. Baumgart testet derzeit Mittelfeld-Youngster Jens Castrop (17) und Rechtsverteidiger Benno Schmitz (26) als Alternativen, letzterer bereitete beim 2:0-Sieg gegen den FC Schaffhausen den Kopfballtreffer von Sebastian Andersson (29) per Flanke vor.

Andersson selbst ist eines der Sturm-Fragezeichen. Doch gerade im Angriff ist es gut möglich, dass der FC die ersten Liga-Spieltage abwartet. Zum einen, weil kaum abzusehen ist, wie sich der Schwede und Anthony Modeste (33) entwickeln. Zum anderen, da im Laufe des Augusts der eine oder andere Leih-Spieler zu haben sein wird.

Jörg Jakobs im Trainingslager des 1. FC Köln

Kölns Interims-Sportchef Jörg Jakobs am 18. Juli 2021 im Trainingslager in Donaueschingen

Zunächst mal muss sich beim FC ohnehin auf der Abgabenseite etwas tun. Lizenzspieler-Leiter Thomas Kessler (35) sagte nach dem Bayern-Spiel auf dem Instagram-Kanal des Klubs: „Unser Kader ist zu groß, da wird es noch Veränderungen geben. Gerade im Trainingslager haben die Jungs die Chance, dem Trainer intensiv zu zeigen, dass er auf sie setzen soll. Dann müssen wir von Situation zu Situation schauen, ob uns der eine oder andere verlässt. Wenn das so sein sollte, kann es durchaus sein, dass wir noch jemanden dazunehmen.“

Steffen Baumgart: „Gucken zuerst auf unseren Kader“

Gilt das auch für die Innenverteidigung? Dort sieht Baumgart trotz des Wolfsburg-Wechsels von Sebastiaan Bornauw offenbar zunächst weniger Handlungsbedarf, erklärt: „Bevor wir woanders gucken, gucken wir, wer das bei uns im Kader kann.“ Doch er ergänzt: „Dann sind wir natürlich in allen Situationen sehr offen und gucken in alle Richtungen.“ 

Jorge Meré spielt für den 1. FC Köln gegen den FC Schaffhausen.

Jorge Meré war im Testspiel gegen den FC Schaffhausen Kapitän des 1. FC Köln.

Auch im Abwehrzentrum könnte also noch ein Neuer kommen. Laut „Bild“ soll der Mainzer Luca Kilian (21), der schon in Paderborn unter Baumgart spielte, ein Kandidat sein. Mit Benno Schmitz und Kingsley Ehizibue (26) probierte der FC-Coach am Testspiel-Wochenende positionsfremde Alternativen aus. Stand jetzt stehen vier nominelle Innenverteidiger im Kölner Kader: Rafael Czichos (31), Jorge Meré (24), Timo Hübers (24) und der aktuell verletzte Sava Cestic (20).

Vor allem Meré gilt als Hoffnungsträger, dem man zutraut, die Bornauw-Lücke zu schließen. Der Spanier macht in der Vorbereitung bislang einen durchweg souveränen Eindruck, gegen Schaffhausen trug er sogar erstmals die Kapitänsbinde.