WM-Albtraum für Skhiri! Patzer besiegelt Tunesiens Debakel
Böser Patzer von SkhiriFrankfurter leitet mit Fehler die 1:5-WM-Klatsche gegen Schweden ein

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Yasin Ayari ließ Schweden schon früh jubeln.
Ein Abend zum Vergessen für den früheren Kölner Liebling Ellyes Skhiri! Mit der tunesischen Nationalelf kassierte er bei der Weltmeisterschaft in Mexiko eine richtige Packung. Ausgerechnet ein schlimmer Aussetzer des Mittelfeld-Strategen führte zur deutlichen 1:5-Niederlage gegen die Schweden.
Schweden meldete sich mit viel Elan auf der Weltbühne des Fußballs zurück. Das Team, angeführt von den Top-Angreifern Viktor Gyökeres (FC Arsenal) und Alexander Isak (FC Liverpool), bezwang die tunesische Auswahl in der mexikanischen Stadt Monterrey klar mit 5:1 (2:1). Dieser Sieg markiert eine erfolgreiche Rückkehr, nachdem sie die WM 2022 verpasst hatten.
Yasin Ayari (7. und 90.+6), Alexander Isak (30.), Viktor Gyökeres (59.) und der Wolfsburger Mattias Svanberg (88.) waren die Torschützen für die Skandinavier, die zuletzt 2018 in Russland an einer Weltmeisterschaft teilnahmen. Omar Rekik (43.) gelang für Tunesien nur der vorübergehende Anschlusstreffer.
Frühes Traumtor für Schweden – doch Tunesien schlägt zurück
Unter der Leitung des britischen Trainers Graham Potter legten die Schweden einen perfekten Start hin. Bereits in der siebten Minute hämmerte Ayari die Kugel unhaltbar ins Netz – ein Tor, das der Mannschaft spürbar Selbstvertrauen verlieh. Die schwedische Elf dominierte die Partie und erhöhte nach 30 Minuten: Eine Vorlage von Gyökeres verwandelte der ehemalige Dortmunder Isak zum 2:0. Bei diesem flachen Schuss machte der tunesische Keeper Abdelmouhib Chamakh eine unglückliche Figur.
Aber das Team mit den Bundesliga-Profis Rani Khedira (Union Berlin) und dem früheren Kölner Ellyes Skhiri (Eintracht Frankfurt) in der Anfangsformation steckte nicht zurück. Tunesien zeigte großen Kampfgeist gegen die spielerisch besseren Schweden und wurde dafür belohnt. Rekik, der seine Jugendzeit bei Hertha BSC verbrachte, erzielte kurz vor dem Halbzeitpfiff per Kopf das 1:2.

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Gyökeres traf nach Isaks Vorbereitung.
Fataler Patzer von Skhiri zerstört Tunesiens Hoffnung
Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien eine Aufholjagd für Tunesien möglich. Aber dann folgte der Schock für Ellyes Skhiri und seine Mannschaft. Der normalerweise so zuverlässige 31-jährige Mittelfeldakteur verlor die Kugel im Duell mit Isak unmittelbar vor dem Sechzehner. Ein katastrophaler Lapsus! Gyökeres nutzte die Gelegenheit und verwandelte eiskalt zum 3:1.
Dieses Tor entschied die Partie praktisch und war ein moralischer K.o. für die Tunesier. Das Team fand nach diesem neuerlichen Dämpfer nicht mehr ins Spiel zurück. Stattdessen legte der kurz zuvor ins Spiel gekommene Svanberg zum 4:1 nach, ehe Ayari mit seinem zweiten Tor in der Verlängerung den Schlusspunkt setzte.
In dieser anspruchsvollen Gruppe stehen für beide Mannschaften nun Duelle mit den Niederlanden und Japan an. Diese beiden Nationen hatten sich zuvor in ihrer ersten Begegnung 2:2 getrennt. (dpa/red)
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