Der erste Gruppenspieltag der WM 2026 ist gerade erst zur Hälfte gespielt, da wurde der erste Trainer bereits rausgeschmissen. Sein Nachfolger ist kein Unbekannter.
Das ging schnellWM-Nation wirft Trainer raus – Nachfolger kein Unbekannter

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Die WM 2026 hat ihr erstes Trainer-Opfer!
Tunesien ist am Montag (15. Juni) mit einer krachenden Pleite in die Weltmeisterschaft gestartet, gegen Schweden gab es zum Auftakt eine 1:5-Niederlage.
WM 2026: Tunesien schmeißt Trainer raus
Der tunesische Fußballverband hat nur kurze Zeit nach der Pleite eine Entscheidung getroffen: Trainer Sabri Lamouchi (54) muss schon nach dem ersten Spieltag gehen! Das gab der Verband am Dienstagmorgen (16. Juni) deutscher Zeit bekannt.
Der Franzose Hervé Renard, der bereits unter anderem Nationaltrainer Saudi-Arabiens, Marokkos und Sambias war, wird als Nachfolger das Nationalteam für das restliche Turnier anführen, zitierte das staatliche Fernsehen den Verbandspräsidenten Moez Nasri.
Das tunesische Fernsehen berichtete zuvor, dass Lamouchi das Quartier der Nationalmannschaft in Mexiko schon kurz nach der deftigen Pleite verlassen habe, nachdem man sich auf die Beendigung des Vertragsverhältnisses geeinigt hatte. Renard befindet sich nun auf dem Weg nach Mexiko, um noch am Dienstag die Vorbereitung auf das zweite Spiel gegen Japan am Sonntag (MESZ) zu übernehmen.
Gegen Schweden gerieten die Nordafrikaner komplett unter die Räder. Schon nach sieben Minuten gingen die Skandinavier in Führung, bauten diese in der 30. Minute aus. Zwar kam Tunesien in der 43. Minute durch Omar Rekik kurz vor der Pause zum Anschlusstreffer.
Knapp eine Viertelstunde später dann aber der Schock: Frankfurt-Profi und Tunesien-Kapitän Ellyes Skhiri (31) verlor den Ball vor dem eigenen Strafraum völlig ohne Not, es folgte das 3:1 für Schweden.
Kurz darauf war für Skhiri (spielte von 2019 bis 2023 für den 1. FC Köln, absolvierte 133 Pflichtspiele) auch schon Feierabend, für ihn kam Elias Achouri in die Partie. In der Schlussphase fielen dann noch zwei Treffer zum 1:5-Endstand aus Sicht der Tunesier.

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Hervé Renard wird neuer Nationaltrainer Tunesiens.
Durch den Debakel-Start steht Tunesien in Gruppe F nach dem ersten Spieltag auf dem letzten Platz. In den beiden verbleibenden Partien muss und soll es gegen Japan und die Niederlande (26. Juni, 1 Uhr) besser werden – dann aber ohne Sabri Lamouchi und mit einem neuen Coach an der Seitenlinie.
In der Qualifikation kassierte Tunesien keinen einzigen Treffer, gewann neun von zehn Spielen (ein 0:0-Remis). Der WM-Start ging dafür aber völlig in die Hose. (mit dpa)

