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Neue HierarchieWichtige Rolle für Neuzugang – Kapitänsfrage offen

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Der 1. FC Köln ist in die neue Saison gestartet. René Wagner muss dabei eine neue Mannschaft formen. Es braucht neue Führungsspieler und eine neue Hierachie. Und der FC-Trainer muss die Kapitänsfrage klären.

Es geht wieder los! Der 1. FC Köln hat die Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Saison aufgenommen. René Wagner absolviert dabei seine erste komplette Vorbereitung als Cheftrainer.

Er muss der Mannschaft dabei nicht nur eine erfolgreiche Spielidee mit an die Hand geben, sondern auch eine neue Hierarchie implementieren. Denn die Truppe wird zum Saisonstart ein komplett neues Gesicht haben, Wagner sprach zuletzt von bis zu zehn Neuzugängen.

Lochoshvilli soll Verantwortung beim FC übernehmen

Die lassen allerdings noch auf sich warten. Gideon Mensah genießt noch seinen WM-Urlaub, Paul Okon-Engstler musste seinen Medizincheck aufgrund von leichten gesundheitlichen Problemen verschieben, der Wechsel aus Sydney ist aber nicht in Gefahr.

Am Montag stand lediglich Innenverteidiger Luka Lochoshvilli auf dem Platz. Doch der Georgier spielt in den Überlegungen des Trainers eine zentrale Rolle. Der 28-Jährige wurde nicht nur als Anker einer jungen Abwehr verpflichtet, sondern auch als „Mentaliätsmonster“.

„Luka hat in den Gesprächen einen super Eindruck gemacht, er ist ein gestandener Mann. Der wird auch Mentalität in die Gruppe bringen und lässt sich nichts erzählen. Wichtig, dass wir auch den Charakter in der Mannschaft haben, einen, der auch mal durchgreifen kann. Das hat uns in einigen Phasen manchmal gefehlt. Deswegen sind wir happy, dass Luka jetzt da ist“, sagt Wagner.

Er weiß auch: Die Truppe war in der vergangenen Saison zu brav. Mit „Locho“ kommt einer, der auch mal dazwischenhauen kann, dreckig spielen kann und mit seiner Emotionalität seine Mitspieler mitreißen kann. Er soll kommende Saison zur Achse gehören.

Für das Mittelfeld wird derzeit noch ein Führungsspieler gesucht, die heißeste Spur führt dabei zu Ellyes Skhiri, der aus Frankfurt zurückgeholt werden soll. Es werden Jungs gesucht, die vorangehen können und Verantwortung übernehmen. „René will immer 100 Prozent sehen, dass wir vorweg gehen und uns auch mal anscheißen im Training“ sagt der bisherige Kapitän Marvin Schäbe über den neuen Wind.

„Bisherig“, weil die Kapitänsfrage noch nicht geklärt ist, wie der Keeper bestätigt: „Ich habe noch nicht mit René drüber gesprochen. Wir werden sehen, ob er das mit mir oder jemand anderen bespricht.“ Gut möglich, dass Wagner erstmal einmal abwarten möchte, wer noch alles kommt, und dann erst seine Entscheidung trifft.

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