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„Etwas im Hintertreffen“FC-Königstransfer weiter im Wartestand

Rav van den Berg im Zweikampf mit Ache.

Rav van den Berg durfte seine Fähigkeiten beim 1. FC Köln bislang nur im Training unter Beweis stellen.

Er gehört beim 1. FC Köln zu den teuersten Neuzugängen der Vereinsgeschichte. Doch bislang wartet Rav van den Berg vergeblich auf sein Debüt. Lukas Kwasniok verriet nun die Gründe dafür.

Er scharrt mit den Hufen und wartet noch auf sein Debüt für den 1. FC Köln. Rav van den Berg (21) durfte bislang noch nicht beweisen, warum Thomas Kessler (39) satte acht Millionen Euro für den Youngster auf den Tisch gelegt hat.

Dabei fühlt sich der niederländische U21-Nationalspieler bereit für seine Bundesliga-Premiere. „Ich bin hier und bereit, jede Woche zu spielen. Jetzt liegt es am Trainer“, sagte der junge Verteidiger unter der Woche.

Kwasniok bittet um Geduld bei van den Berg

Und was sagt der Trainer dazu? Lukas Kwasniok (44) bremst die Erwartungen an den viertteuersten Neuzugang der Klubgeschichte aus nachvollziehbaren Gründen noch etwas. „Ich kann sagen, wenn du keine absolut runde Vorbereitung hast, dann bist du erstmal etwas im Hintertreffen“, so der FC-Trainer.

Da der Wechsel verhältnismäßig spät über die Bühne ging, verpasste van den Berg große Teile der Vorbereitung. Da sind seine Konkurrenten – allen voran Joel Schmied (26) – klar im Vorteil.

Der Schweizer hat die Zeit genutzt und sich zunächst mal festgespielt, van den Berg ist aktuell erstmal Herausforderer. Immerhin bescheinigt Kwasniok dem Bruder von Ex-Bundesligaspieler Sepp van den Berg (Schalke, Mainz) schon deutliche Fortschritte nach den ersten gemeinsamen Wochen.

„Rav ist auf jeden Fall deutlich näher jetzt dran. Wäre aber auch schlimm, wenn dem nicht so wäre nach zwei Wochen Mannschaftstraining“, sagt Kwasniok.

Gegen den SC Freiburg am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf EXPRESS.de) muss sich der Niederländer aber wohl weiter gedulden müssen. Kwasniok rechnet eher damit, dass der Neuzugang vom FC Middlesbrough erst nach der Länderspielpause bei 100 Prozent sein wird.

Für den Köln-Trainer besteht nach dem Zu-Null-Auftakt in Mainz ohnehin wenig Grund etwas zu verändern. Er könnte höchstens über Cenk Özkacar (24) statt Tom Krauß (24) nachdenken. Der türkische Neuzugang ist gelernter Innenverteidiger und Linksfuß und es nach seiner Einwechslung in Mainz mehr als ordentlich gemacht.