Lockt ein internationaler Spitzenklub? Neue Gerüchte um FC-Kader-Planer Aehlig

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Frank Aehlig fing zum 1. Januar 2018 als rechte Hand von Armin Veh beim 1. FC Köln an.

Köln – Zieht es Kölns Lizenzbereich-Leiter Frank Aehlig (52) zum AC Mailand?

EXPRESS hatte bereits im April über das Gerücht berichtet, der Kader-Planer könne Ralf Rangnick (62) nach Italien folgen (hier lesen Sie mehr). Laut „Geissblog“ nimmt ein solcher Wechsel nun Formen an.

Frank Aehlig gilt als Wunschkandidat für Ralf Rangnicks Team

Hintergrund: Aehlig arbeitete einst bei RB Leipzig mit Rangnick Seite an Seite und hat den Kontakt zu dem früheren Bundesliga-Trainer nie verloren. Aktuell ist Rangnick nach sieben Jahren in Leipzig als „Head of Sport und Development Soccer“ im Red-Bull-Konzern tätig.

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In Mailand soll er den Posten des Sportdirektors übernehmen, Verhandlungen hat er bereits bestätigt. Diese ziehen sich allerdings schon seit Monaten – es ist unklar, ob es wirklich zu einer Einigung kommt.

Sollte es mit einem Engagement klappen, gilt Aehlig als Wunschkandidat für Rangnicks Team. Er selbst möchte die Gerüchte nicht kommentieren.

Frank Aehlig übernahm nach Armin Vehs Abgang

Bereits im vergangenen Sommer hatte es Spekulationen um eine Rückkehr zu RB Leipzig gegeben, wo Aehlig vor seinem FC-Job von 2014 bis 2017 Sportkoordinator gewesen war. Doch statt zu wechseln, verlängerte der Dresdner seinen ursprünglich bis Juni 2020 laufenden Köln-Vertrag um zwei Jahre.

Hier lesen Sie mehr: 1. FC Köln: Sportchef Horst Heldt verteidigt Keeper Timo Horn

Nach dem vorzeitigen Abschied von Sportchef Armin Veh (59), der Aehlig zum FC geholt hatte, übernahm er im November 2019 interimsweise die sportliche Leitung. 

Frank Aehlig für 1. FC Köln auf Trainersuche

Während das Präsidium um Werner Wolf (63) nach einem neuen Geschäftsführer fahndete, trieb Aehlig parallel die Suche nach einem Nachfolger für den entlassenen Trainer Achim Beierlorzer (52) voran. Er traf sich unter anderem mit dem Ex-Herthaner Pal Dardai (44), bevor die Wahl schließlich auf Markus Gisdol (50) fiel.

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Frank Aehlig am Geißbockheim

Als Mann für die erste Reihe sah sich Aehlig damals allerdings nicht – obwohl Präsident Wolf voll des Lobes für ihn war.

Viel Arbeit für Frank Aehlig und Horst Heldt

Die Chance, für einen ruhmreichen Klub wie den AC Mailand zu arbeiten, könnte er sich wohl kaum entgehen lassen. Doch ansonsten hat Aehlig keinen Grund, den FC zu verlassen. Sportchef Horst Heldt (50) und Trainer Gisdol betonten schon mehrfach, wie gut die Zusammenarbeit funktioniert.

Aktuell wartet auf Aehlig und Heldt mit der Verkleinerung des Kölner XXL-Kaders eine Mammutaufgabe. (mze/jk)

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