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„Gisdol ist das ärmste Schwein von allen“ FC-Fans uneins nach Trainer-Rauswurf

Köln – Die Aussichten sind düster beim 1. FC Köln. Nach der 2:3-Pleite gegen den 1. FSV Mainz 05 steht der FC mit dem Rücken zur Wand. In den verbleibenden sechs Spielen soll nun Friedhelm Funkel (67) die Katastrophe abwenden, den Abstieg doch noch irgendwie verhindern. Der Optimismus bei den Fans hält sich in Grenzen.

  • 1. FC Köln trennt sich von Trainer Markus Gisdol
  • Friedhelm Funkel soll den Klassenerhalt in der Bundesliga sichern
  • Die FC-Fans kritisieren vor allem die sportliche Führung um Horst Heldt

Tabellenplatz 17, drei Punkte hinter dem Relegationsplatz und Bayer Leverkusen und RB Leipzig als nächste Gegner vor der Brust. Das Schiff 1. FC Köln steuert mit Vollgas in Richtung 2. Bundesliga. Der Rauswurf von Chef-Trainer Markus Gisdol (51) ist der letzte verzweifelte Versuch, das Ruder doch noch herumzureißen.

Viel Kritik an Markus Gisdol – und Horst Heldt

Im Netz hagelt es Kritik für den entlassenen Coach: „Wahrscheinlich viel zu spät! Gisdol hat so viele Fehler gemacht, besonders beim Wechseln und in der taktischen Ausrichtung einer der schlechtesten Trainer, die wir je hatten! Danke für gar nichts!“, schreibt Joachim Schumacher zum Beispiel auf Facebook.

Neben all der Kritik für den scheidenden Coach erinnern sich aber auch einige Fans positiv an die Gisdol-Ära beim FC. Bergbeuzel schreibt: „Markus Gisdol, unvergessbarer Teil der FC-Geschichte nach der Übernahme und mit einer tollen Sieges-Serie und dem Klassenerhalt 2019/2020. Ein treuer FC hat 2020/2021 trotz vieler Misserfolge lange loyal am Trainer festgehalten.“

Doch angesichts der vermeintlich aussichtslosen Situation nach der bitteren Pleite gegen Mainz 05 sind viele Fans wütend. Weniger auf Gisdol als vielmehr auf die sportliche Führung um Geschäftsführer Sport Horst Heldt (51), der für die Kaderzusammenstellung und den Zeitpunkt des Trainerwechsels verantwortlich gemacht wird.

FC-Fans: Trainer-Wechsel kommt zu spät

Auf dem Twitter-Account von diesteissbeine heißt es kurz und knapp: „Monate zu spät, Heldt bitte direkt hinterher.“ Auch der User SkyEisw3in schlägt in eine ähnliche Kerbe: „Er (Gisdol, d. Red.) ist echt das ärmste Schwein von allen. Aufgrund von Fehlern auf Seiten von Heldt, wird er entlassen, weil Heldt einen Kader zusammengestellt hat, der gar nicht funktionieren konnte. Alles Gute Markus und viel Erfolg für die weitere Karriere.“

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Viele Fans sind sich einig: Wer bei den Kölnern den Posten an der Seitenlinie übernimmt, sei zweitrangig. Daher halten sich auch die Erwartungen an Feuerwehrmann Friedhelm Funkel in Grenzen: „Okay, Gisdol hat schon länger nicht mehr gepasst, aber zu hoffen dass mit Funkel alles besser wird, ist vermessen. Die Mannschaft ist eine Gurkentruppe, und Heldt die Obergurke. Der ist aber am Stuhl festgetackert. 2. Liga ick hör dir trapsen!!“, schreibt der Twitter-User 3_2_eins.

Alfredo Avellino erinnert dabei an die erste Funkel-Amtszeit in Köln. Damals verpasste er 2001/2002 die Rettung und ging mit dem FC in die zweite Liga, wo ihm der sofortige Wiederaufstieg gelang, ehe er nach einem schwachen Saisonstart im Oktober 2003 entlassen wurde. „Wie unbeliebt Friedhelm Funkel in seiner ersten Phase beim #effzeh war, weiß keiner mehr?“, schreibt er.

Friedhelm Funkels erster Einsatz im Derby gegen Bayer Leverkusen

Die Herausforderung könnte in der Kürze der Zeit kaum größer zu bewältigen sein. Mit einer mental und personell angeschlagenen Truppe hat er schon am Samstagabend (18.30 Uhr, Sky) mit Bayer Leverkusen einen Derby-Brocken vor der Brust. (eha)

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